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(searched for: 10.29328/journal.afns.1001026)
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, Mirmiran Parvin, Mehran Ladan, Tohidi Maryam,
Archives of Food and Nutritional Science, Volume 5, pp 001-006; https://doi.org/10.29328/journal.afns.1001026

Abstract:
During the last few decades painstaking efforts have been made to eliminate iodine deficiency throughout the world. Todays in regions where dietary iodine intake is adequate or borderline, the main focus is increasing dietary iodine supply in the target population during pregnancy and the first years of life. Objective: The aim of this study was to obtain longitudinal data on urinary iodine excretion and the changes of maternal thyroid parameters in two groups of healthy women with mild-to-moderate iodine deficiency and iodine sufficiency residing in an iodine replete area of Tehran capital city of IR Iran, for more than one decade. Research designs and methods: The present study is part of a cohort study, investigating the relative influences of iodine intake on thyroid size and function of mothers and their infants during and after pregnancy. A total of 500 pregnant women enrolled from two mother-child health care centers and was divided into group I, with median urinary iodine excretion (MUIE) < 150 µg/L, and group II with MUIE ≥ 150 µg/L. Sonographic thyroid volume measurement, urinary iodine excretion and thyroid function tests were measured sequentially in all pregnant women during the three trimesters (T) of pregnancy. Results: The mean ± SD age of the participants was 25.1 ± 5.1 years. The MUIE in group I and II in the first, second and third trimester were 123 and 250 µg/L, 127 and 166 µg/L, 120 and 150 µg/L, respectively. The MUIE in the third trimester of pregnancy in group I did not differ significantly from the values in the first and second trimesters (p = 0.67), but it did decline significantly in group II (p < 0.001). The median thyroid volume of subjects, in the first, second and third trimesters were 7.8, 8.2 and 8.1 ml in group I and 7.5, 8.0 and 8.4 ml in group II, respectively. No difference in thyroid volume was found between two groups in each of the three trimesters of pregnancy (p > 0.05). The mean (± SD) TSH concentration of subjects in first, second and third trimester was 2.3(± 2.6), 2.1(± 1.8), 2.3(± 1.7) mIU/L in group I and 2.1(± 3.1), 2.1(± 1.8) and 2.0(± 1.3) mIU/L in group II, respectively. The trend of TSH rising in group I was 26.7% and in group II it was 13.3%. The mean TSH value in three trimesters did not differ significantly in either groups (p > 0.05). The mean (± SD) total T4 concentrations of subjects in first, second and third trimesters were 13.2(± 3.4), 13.8(± 3.3), 13.0(± 2.9) µg/dl in group I and 13.1(± 3.2), 13.7(± 2.9), 13.4(± 3.2) µg/dl in group II, respectively. The mean total T4 value in three trimesters did not differ significantly in either groups (p > 0.05). There was no correlation between the thyroid volume and three observed parameters (UIE, total T4 and TSH) during the pregnancy in either groups. Conclusion: Even in areas with well-established universal salt iodization program, pregnancy could be a risk of having iodine deficiency and systematic dietary fortification needs to be implemented in this vulnerable group.
Christian Schäfer
Published: 11 February 2020
Dialyse aktuell, Volume 24, pp 1-1; https://doi.org/10.1055/a-0972-5084

Abstract:
Nun heißt es also doch m. o. w. „weitermachen wie bisher“ im Vorgehen, wie die Bereitschaft pro oder kontra Organspende in der Bevölkerung Deutschlands ermittelt werden soll. Den – zumindest für die deutsche Politik – revolutionären Vorschlag zur Widerspruchslösung, der u. a. von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Prof. Dr. med. Karl Lauterbach (SPD) eingebracht wurde, haben die Abgeordneten im Bundestag am 16.01.2020 abgelehnt. Als fairer Verlierer zeigte sich Spahn, als er Annalena Baerbock (Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen) zum erfolgreichen Votum bzgl. des Entwurfs zur Stärkung der Entscheidungslösung gratulierte und gelobte, alles dafür zu tun, damit der vom Bundestag beschlossene Weg erfolgreich werden wird. Von der bisherigen Entscheidungslösung hebt sich die neue Regelung v. a. dadurch ab, dass die Dokumentation über ein Online-Register erfolgen soll. Hierbei wird die Bereitschaft zur Organspende dann mit „ja“ oder „nein“ erfasst sein. Zudem soll jeder Bürger seine Entscheidung dort zu jeder Zeit ändern können. Hausärzte sollen außerdem verpflichtet werden, ihre Patienten alle 2 Jahre zur Organspende zu informieren und auf das Register aufmerksam zu machen. Ob diese Maßnahmen ausreichen, wird sich noch zeigen. Dringend notwendig sind Änderungen rund um die Organspende in jedem Falle, denn die Anzahl der Organspender ist in Deutschland notorisch niedrig. Zumindest scheint aber der jahrelange Abwärtstrend mit dem absoluten Tiefpunkt im Jahr 2017 mit nur 797 postmortalen Spendern überstanden zu sein, wenn man sich die Zahlen in den Jahren 2018 (955 Spender) und 2019 (932 Spender) anschaut. Eine einigermaßen stabile Lage ist somit (zumindest vorerst) erreicht. Wichtig war diesbezüglich auch das Gesetz zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen bei der Organspende, das im Jahr 2019 verabschiedet wurde. Hierdurch sind eine größere finanzielle Kompensation der Kliniken sowie eine höhere Flexibilität rund um die Themen Transplantation und Organ spende möglich geworden. Eine grundsätzliche Entscheidung war es auch, den Schwerpunkt der ersten Ausgabe der „Dialyse aktuell“ eines Jahres nicht mehr dem „Förderpreis Nephrologische Pflege“ zu widmen, was schon eine langjährige Tradition hatte. Der triftige Grund hierfür ist die spätere Verleihung des Preises: Diese findet nicht mehr im Herbst auf der alljährlichen Tagung der Arbeitsgemeinschaft für nephrologisches Personal e. V. (AfnP) statt, sondern auf der Nephro Fachtagung Ulm im März, nachdem sich die AfnP inzwischen aufgelöst hat. Sie werden die Beiträge, die auf den besten eingereichten Arbeiten für den Preis 2019 basieren, daher in Ausgabe 3/2020 der „Dialyse aktuell“ im Nachgang zur Tagung finden. Weitere Informationen zur Bewerbung um den „Förderpreis Nephrologische Pflege“, den die Thieme Gruppe auch 2020 ausschreibt, finden Sie u. a. auf Seite 12 in diesem Heft – wir freuen uns auf Ihre Beiträge! In der vorliegenden Ausgabe finden Sie ebenfalls eine Einladung und eine Anmeldemöglichkeit zur Nephro Fachtagung Ulm 2020 (Seite 8 und 9). Es sind noch viele weitere interessante Artikel in diesem Heft enthalten – und zwar Informationen von den Fachgesellschaften, ein Expertentipp zum Thema „Hypertonie und Niere“, ein Kommentar zur Leiharbeit, ein Beitrag zum Journal-Club Pflege, Beiträge zum Schwerpunkt „Hämodynamik bei Dialysepatienten“ samt CMEFragen, eine Übersichtsarbeit zur Bedeutung des Darms für die (Nieren-)Gesundheit und Neuigkeiten aus der Industrie. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre!
Christian Schäfer
Published: 13 February 2019
Dialyse aktuell, Volume 23, pp 1-1; https://doi.org/10.1055/a-0819-3261

Abstract:
Es ändert sich etwas mit der vorliegenden ersten Ausgabe der Dialyse aktuell im Jahr 2019: Das eine ist sofort ersichtlich, wenn Sie das in diesem Editorial gezeigte Portraitbild betrachten. Letztendlich rostet alte Liebe nicht, und so freue ich mich sehr, nun wieder die redaktionelle Verantwortung für die Dialyse aktuell inne zu haben. Ich sorge wie gehabt zusammen mit dem wissenschaftlichen Beirat, den kooperierenden Gesellschaften, Gasteditoren und Autoren dafür, dass wir Ihnen, liebe Leser, eine möglichst interessante, vielfältige und qualitativ hochwertige Zeitschrift bieten. Das andere fällt Ihnen wahrscheinlich beim Blick auf die Titelseite, das Inhaltsverzeichnis und die darauffolgenden Seiten auf: Es ist kein Logo der Arbeitsgemeinschaft für nephrologisches Personal (AfnP e. V.) mehr in der Zeitschrift zu sehen. Ich möchte daher etwas Licht ins Dunkel bringen: Die langjährige und erfolgreiche Organschaft endete mit dem Beginn des Jahres 2019, da sich der Verein in der Auflösung befindet, wie die ehemalige 1. Vorsitzende der AfnP e. V. Marion Bundschu, Ulm, der Thieme Gruppe mitteilte. Ich möchte mich stellvertretend für die Thieme Gruppe bei der AfnP e. V. für die sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren bedanken. Auch, wenn dies natürlich Veränderungen sind, wird ansonsten allerdings nicht alles auf Anfang gesetzt: Die Nephro Fachtagung Ulm, anlässlich derer die Thieme Gruppe u. a. mit der nephrologischen Weiterbildungsstätte Ulm (WBS-Ulm) kooperiert – wird nach wie vor stattfinden. Auf den Seiten 4 und 6 finden Sie Informationen und eine Anmeldemöglichkeit. Außerdem finden Sie die 3 am besten bewerteten Arbeiten, die für den Förderpreis Nephrologische Pflege 2018 eingereicht wurden, in dieser Ausgabe ab Seite 20. Der Preis wird an Sabine Nipshagen, Melsungen, für ihre Arbeit zum Zusammenhang von Obstipation und Dialysatauslaufstörungen bei Peritonealdialysepatienten am 16.03.2019 auf der Nephro Fachtagung Ulm vergeben. Das Preisgeld über 1500 Euro stellt die Thieme Gruppe zur Verfügung. Auf Platz 2 landete Jackline Wariara Njeri, Frankfurt am Main, mit ihrer Untersuchung zum Einsatz einer „Medikamenten-Erinnerungs-App“ zur Förderung der Adhärenz in der Arzneimitteltherapie. Antje Dreyer, Bernau, belegte Platz 3 mit ihrem Beitrag zur individuellen Schulung von Hämodialysepatienten, in dem sie der Frage nachging, ob die Adhärenz messbar gesteigert werden kann. Zudem finden Sie in dieser Ausgabe wie gewohnt weitere informative Artikel, und zwar in den Rubriken „Gesellschaft“, „Expertentipp“, „Magazin“, „Journal-Club Pflege“ sowie „Forum der Industrie“. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre!
Ann-Kathrin Scheuerle
Published: 23 November 2018
Dialyse aktuell, Volume 22, pp 377-377; https://doi.org/10.1055/a-0656-6999

Abstract:
Der Verband Deutsche Nierenzentren e. V. hat vor Kurzem den Georg-Haas-Preis für eine Doktorarbeit vergeben, die das schnellere Erkennen und bessere Therapieren von fortschreitenden Nierenerkrankungen thematisiert, wie das Universitätsklinikum Erlangen in einer Pressemitteilung vom 29.10.2018 bekannt gab. Dabei sei das Glykoprotein CD44, das in erkrankten Nieren vermehrt vorkommt, von entscheidender Bedeutung. „Dr. Röder lieferte mit seiner Doktorarbeit Untersuchungsergebnisse, die nicht nur die Rolle von CD44 als wichtiges Zahnrad innerhalb des Fortschreitens bestimmter Nierenerkrankung belegen. Er zeigte auch, dass die Ausschüttung von CD44 mittels bestimmter Wachstumsenzyme, sogenannter ERKs (extracellular-signal regulated kinases), reguliert werden kann.“ Diese Erkenntnisse machen Mut und ermöglichen hoffentlich schon bald neue Therapieansätze, um fortschreitende Nierenerkrankungen in Zukunft noch besser behandeln zu können. Ein bekanntes, in Deutschland jedoch weniger genutztes Dialyseverfahren ist die Peritonealdialyse, die das Schwerpunktthema dieser Ausgabe bildet. Es freut mich sehr, dass Prof. Jörg Latus, Stuttgart, zu diesem Thema Gastdozent ist und Ihnen 3 spannende Beiträge zusammengestellt hat. Welche Faktoren sprechen für oder gegen die Peritonealdialyse? Dazu berichten die beiden in der Schweiz tätigen Ärzte Dr. Lukas Gerber, Aarau, und Prof. Stephan Segerer, Aarau. Danach folgt ein Artikel über biokompatible Peritonealdialyselösungen von Prof. Andreas Vychytil, Wien, Österreich, sowie ein Beitrag mit dem Titel „Update: Infektiöse Komplikationen der Peritonealdialyse, Was ist bei Antibiotikatherapie zu beachten?“ von Dr. Daniel Kitterer, Stuttgart. Darüber hinaus erwarten Sie in dieser Ausgabe wieder spannende Beiträge in den Rubriken Expertentipp, Apherese A-Z und Journal Club Pflege, so zum Beispiel der Artikel von Ines Schulz-Merkel, Aitrang, mit dem Titel „Hygiene in der Apherese – welche Besonderheiten gibt es?“. Zum Schluss möchte ich noch kurz auf die Nephrologische Fachtagung Ulm aufmerksam machen, die von der staatlich anerkannten Nephrologischen Weiterbildungsstätte Ulm in Kooperation mit der AfnP e. V. und dem Georg Thieme Verlag vom 15.03.–16.03.2019 in Ulm veranstaltet wird. Einen kleinen Vorgeschmack auf das Programm sowie das Anmeldeformular dazu finden Sie auf den Seiten 382/383. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit dieser Ausgabe.
Christian Schäfer
Published: 1 February 2018
Dialyse aktuell, Volume 22, pp 1-1; https://doi.org/10.1055/s-0044-100576

Abstract:
„Erhebung des Pflegeaufwandes von Hämodialysepatienten“ und „orale Proteinzufuhr bei der Hämodialyse“ – das sind die beiden Themen, welche die Autorinnen bearbeitet haben, die auf die ersten beiden Plätze bei der Bewertung der Arbeiten zum Förderpreis Nephrologische Pflege 2017 der AfnP und des Georg Thieme Verlags gekommen sind. Ich freue mich sehr, dass ich Ihnen die interessanten Beiträge, die auf den genannten Gruppenarbeiten basieren, ab Seite 27 in dieser Ausgabe der Dialyse aktuell zur Lektüre präsentieren kann. Dies sind Beispiele für sehr gut umgesetzte und ausgewertete pflegerische Projekte in der Nephrologie, die einen engen Praxisbezug haben. Wenn Sie etwas zu den Hintergründen der Themenwahl und die Autorinnen wissen wollen, empfehle ich Ihnen, dass Sie sich den Infokasten ab Seite 7 zu Gemüte zu führen. Vielleicht erfahren Sie ja hierdurch etwas Inspiration, um selbst ein Projekt anzugehen, mit welchem Sie sich nach der Niederschrift um den Förderpreis Nephrologische Pflege bewerben möchten? Dem Gewinner winken 1500 Euro Preisgeld, das der Georg Thieme Verlag zur Verfügung stellt. Zudem können sich die Autoren der besten Arbeiten darauf freuen, dass ihre Beiträge in bearbeiteter Form in der Dialyse aktuell erscheinen. Für dieses Jahr ist der Einsendeschluss bzgl. der Bewerbung um den Förderpreis Nephrologische Pflege am 01.08. – erfahren Sie alles Weitere hierzu auf Seite 10 in der vorliegenden Ausgabe. In diesem Heft finden Sie zudem Berichte und Ausschnitte von Kongressen und Aktivitäten diverser Fachgesellschaften sowie ein Ausblick auf ihre Veranstaltungen und Aktivitäten 2018. Ein gelungenes Selbsthilfeprojekt, der „PatientenBegleiter“ des Bundesverband Niere e. V., stellen Ihnen die Ausbildungsleiter Andreas Görner und Nicole Scherhag auf Seite 17 vor. Schauen Sie auch einmal in die innovativen Rubriken „Expertentipp“, „Apherese A–Z“ und „Journal-Club Pflege“, in denen Sie sich jeweils kurz und knapp zu einem speziellen Thema informieren können. Außerdem finden Sie im hinteren Teil der Ausgabe Informationen von der Industrie. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre!
Christian Schäfer
Published: 21 November 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 419-419; https://doi.org/10.1055/s-0043-116616

Abstract:
Will man etwas ernsthaft und fundiert beurteilen, so schadet es erfahrungsgemäß nicht, Grundlagen und neueste Erkenntnisse zum betreffenden Thema zu kennen. Das ist beispielsweise auch bei der Beurteilung von Symptomatiken mit nephrologischer Relevanz über die Bildgebung empfehlenswert. Hierzu gehört natürlich die korrekte Anwendung der Methoden und auch die Kenntnis der Limitationen sowie Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren. Zudem ist es wichtig, die Toxizität von Kontrastmitteln im Auge zu behalten und den aktuellen Stand des Wissens parat zu haben, um für jeden Patienten die individuell bestmögliche und sicherste Entscheidung zu treffen. Wenn Sie sich einen aktuellen Überblick zur „Bildgebung in der Nephrologie“ verschaffen möchten, empfehle ich Ihnen, dass Sie sich die Artikel zum Schwerpunkt in der vorliegenden Ausgabe der Dialyse aktuell ab Seite 438 zu Gemüte führen. Die Gasteditorin Prof. Sylvia Stracke, Greifswald, und ich haben Ihnen interessante, begutachtete Artikel zum Thema zusammengestellt. Ärzte können hierbei CME-Punkte sammeln. Zusätzlich finden Sie ein Interview zur Bildgebung in der Rubrik „Magazin“ ab Seite 434. Aber nicht nur zum oben genannten Thema können Sie sich informieren: Die therapeutische Apherese ist mit 2 lesenswerten Artikeln vertreten, und zwar in der Rubrik „Expertentipp“ mit dem speziellen Thema „Dextransulfat-Apherese bei Präeklampsie“ (ab Seite 428) und in der Rubrik „Apherese A–Z“ mit Grundlagen zur Adsorption (Seite 431). Gerne können Sie für die neue Serie „Apherese A–Z“ (erstmals ins Dialyse aktuell 7/2017 erschienen) einen Beitrag schreiben – treten Sie hierfür an die für diese Rubrik verantwortliche Koordinatorin aus der AfnP e. V. Ines Schulz-Merkel heran, ihre Kontaktdaten finden Sie unter http://www.afnp.de/kontakt.php Auch im „Journal-Club Pflege“ erfahren Sie wieder Spannendes zu pflegerelevanten Studien mit einem internationalen nephrologischen Schwerpunkt. Dr. rer. medic. Dietmar Wiederhold, Heilbad Heiligenstadt, stellt Ihnen auf Seite 436 den Einfluss von Ernährungsschulungen auf das Wissen und die Lebensqualität von Hämodialysepatienten vor. In dieser Ausgabe finden Sie außerdem wie gewohnt Nachrichten aus den Fachgesellschaften ab Seite 422. Zudem können Sie Neuigkeiten von der 9. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) in der Rubrik „Magazin“ ab Seite 432 sowie aktuelle Informationen aus der Industrie ab Seite 460 lesen. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre!
Christian Schäfer
Published: 1 August 2016
Dialyse aktuell, Volume 20, pp 315-315; https://doi.org/10.1055/s-0042-115626

Abstract:
Dieser bekannte Spruch trifft vielleicht in manchen Lebensbereichen zu. Aber im medizinischen und pflegerischen Sektor und somit auch bei vielem, was mit der Nierenheilkunde zu tun hat, ist die korrekte Information und deren adäquate Weitergabe sicherlich essenziell. Dazu gehört, die Grundlagen, Standards und aktuellen Entwicklungen in der Nephrologie zu kennen. Je nach Ausbildung und Einsatzgebiet findet sich diese Anforderung u.a. im Wissen rund um die Dialysetechnik und -modi, die Nierentransplantation und nephrologisch-pflegewissenschaftliche Erkenntnisse wieder. Aber auch das Know-how in einigen weiteren Gebieten wie Blutdruck, Knochen- und Mineralhaushalt inkl. Ernährung, Hormonhaushalt, Nephropathologie, Säure-Basen-Haushalt, Elektrolythaushalt, Autoimmunerkrankungen mit Nierenbeteiligung, Hygiene, Geriatrie, Antikoagulation etc. sind unverzichtbar. Wenn Sie die Ausgaben der Dialyse aktuell der letzten Jahre aufmerksam verfolgt haben, so haben Sie zu den diversen oben angesprochenen Feldern, in denen sich die Nephrologie bewegt, Schwerpunkthefte und Einzelartikel gefunden, die Sie zum Wissenserwerb und Wiederauffrischen sowie für Ihre Fortbildung nutzen können. Der Nachweis zu Letzterem ist über die richtige Beantwortung der Fragen zu den CME-zertifizierten ärztlichen Schwerpunktthemen sowie bei Pflegekräften über einen regelmäßigen Bezug der Dialyse aktuell möglich (Sie bekommen für ein Abonnement oder den Bezug der Zeitschrift über eine Mitgliedschaft in den Fachgesellschaften AfnP e.V. und/oder fnb e. V. pro Jahr 3 Punkte der freiwilligen „Registrierung beruflich Pflegender“). In der vorliegenden Ausgabe können Sie sich z. B. in den Artikeln zum Schwerpunkt „Nierenersatzverfahren“ ab Seite 338 informieren und 3 CME-Punkte sammeln. Es ist allerdings wie oben schon angedeutet nicht nur wichtig, sich Wissen anzueignen. Ebenso erforderlich ist es, dieses korrekt anzuwenden und es in einer passenden Form und zu einem adäquaten Zeitpunkt an die richtigen Stellen weiter zu geben. Die „richtigen Stellen“ sind z.B. Dialysepatienten und deren Angehörige – was die (un)passende Form und den adäquaten Zeitpunkt angeht, können Sie im Beitrag „Vermittlung von Wissen an über 65-jährige Hämodialysepatienten“ ab Seite 360 nachlesen. Sie finden noch einige weitere interessante Artikel in dieser Ausgabe der Dialyse aktuell, mithilfe derer Sie sich Wissen zu Veranstaltungen von Fachgesellschaften (ab Seite 318), zur ANCA-assoziierten Vaskulitis (Expertentipp ab S. 328), zum multidisziplinären Team (Magazin ab S. 330), zur Wirkung von Akkupressur bei Hämodialysepatienten (Journal-Club Pflege auf S. 335) und zum Einsatz von Telemedizin bei prädialytischen CKD-Patienten (Journal-Club auf S. 336) aneignen können. Zusammenfassend kann man sagen, dass es einen durchaus heiß machen sollte und auch wird, wenn man Wichtiges zur alltäglichen Behandlung der Patienten nicht weiß bzw. es nicht richtig anwenden und/oder nicht adäquat weitergeben kann. Dieses Risiko kann man u.a. durch das regelmäßige Lesen von relevanten wissenschaftlichen Beiträgen, die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen, ein gutes Qualitätsmanagement, eine nicht zu geringe Personaldecke mit entsprechender Mitarbeiterqualifikation sowie eine an die Patienten und Situation angepasste Kommunikation entscheidend minimieren. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine anregende Lektüre der Beiträge und auch der redaktionellen Beilagen in der vorliegenden Ausgabe (Kompendium Nephrologie 2016 und Current congress zur 8. Jahrestagung der DGfN in Berlin vom 10.–13.09.2016).
Christian Schäfer
Published: 1 January 2016
Dialyse aktuell, Volume 20, pp 3-3; https://doi.org/10.1055/s-0042-101107

Abstract:
Ein besonders hohes Niveau und sehr viele interessante Themen – so kann man die Arbeiten, die zum Förderpreis Nephrologische Pflege des Jahres 2015 eingereicht wurden, charakterisieren. Derart viele und gute Beiträge wurden noch nie bei dem Pflegepreis der AfnP (Arbeitsgemeinschaft für nephrologisches Personal e. V.) eingereicht, den der Georg Thieme Verlag mit 1500 Euro Preisgeld sponsert. Dies passt gut zum zehnten Jubiläum des Preises und spiegelt seinen inzwischen hohen Bekanntheitsgrad sowie seine Attraktivität wider. Als ob dies nicht schon genug gewesen wäre, schaffte es die mehrköpfige Jury, der ich ebenfalls angehöre, in ihren jeweils voneinander unabhängigen Bewertungen bei den 3 besten Beiträgen auf dieselbe Gesamtpunktzahl zu kommen (Addition der Bewertungen aller Jurymitglieder). Das gab es auch noch nie! Ich erinnere mich noch gut an den fassungslos-erfreuten Anruf von Marion Bundschu (1. Vorsitzende der AfnP) im Herbst 2015, nachdem sie die Ergebnisse vorliegen hatte. Somit teilten sich die 3 Autoren dieser Arbeiten den ersten Platz und daher das Preisgeld. Angesichts der Umstände haben wir vom Verlag entschieden, den 3 Erstplatzierten jeweils noch 100 Euro sowie je einen Büchergutschein über 200 Euro für das Thieme Sortiment zusätzlich „oben drauf“ zu geben. Sie können ab Seite 8 in dieser Ausgabe der Dialyse aktuell die Hintergründe zur Pflegepreisvergabe auf dem AfnP-Symposium 2015 sowie Informationen zu den Autoren nachlesen. Ab Seite 23 können Sie die Beiträge lesen, die auf den 3 besten Arbeiten bzgl. des Förderpreises Nephrologische Pflege 2015 basieren. Da die inhaltliche und thematische Klasse einiger weiterer eingereichter Arbeiten als hoch einzuschätzen ist, plane ich, einige von diesen im Laufe der Zeit je nach verfügbarem Platz in den einzelnen Ausgaben der Dialyse aktuell zu veröffentlichen. Von wissenschaftlich und gut aufbereitetem pflegerischem Wissen sollen schließlich möglichst viele Leser profitieren. Da leider trotz allem generell immer noch relativ wenige deutschsprachige nephrologisch-pflegewissenschaftliche Veröffentlichungen existieren, hier noch einmal der Aufruf: Reichen Sie Ihre (Fach-)Arbeit o. Ä. bei der AfnP für den Förderpreis Nephrologische Pflege 2016 ein! Landet Ihr Beitrag bei der Bewertung durch die Jury weit vorne und wird er für gut sowie thematisch interessant genug befunden, winkt eine Veröffentlichung in der Dialyse aktuell. Bzw. vielleicht sind Sie dann auch die oder der Preisgeldgewinner(in). Alle weiteren Informationen hierzu finden Sie ab Seite 10 in dieser Ausgabe der Dialyse aktuell. Nicht nur in diesem pflegerischen Schwerpunktheft, sondern auch in anderen Ausgaben der Dialyse aktuell mit unterschiedlichem thematischem Fokus finden Sie speziell für die nephrologische Pflege interessante Informationen, Hintergründe und pflegewissenschaftliche Beiträge. Beispielhaft finden Sie in der vorliegenden Ausgabe die Ankündigung zur Nephro Fachtagung Ulm am 26.–27.02.2016 im Hotel Seligweiler auf Seite 6, die Berichterstattung zum AfnP-Symposium 2015 in Fulda ab Seite 12, eine Übersicht des fnb (Fachverband nephrologischer Berufsgruppen e. V.) zu seinen Veranstaltungen 2016 auf Seite 14 und den „Journal-Club Pflege“ auf Seite 22. Mit Blick auf die Dialyse aktuell haben wir auch ein Jubiläum erreicht: Wir befinden uns im 20. Jahrgang der Zeitschrift. Wir wollen die erfreuliche Entwicklung, die v. a. in den letzten 5–10 Jahren stattgefunden hat, aufgreifen und weiter vorantreiben. U. a. konnten wir thematische wissenschaftliche Schwerpunkte der einzelnen Ausgaben, die Zertifizierung durch die Registrierung beruflich Pflegender (RbP), den wissenschaftlichen Beirat, die CME-Zertifizierung ärztlicher Schwerpunkte, neue Rubriken sowie die Zusammenarbeit mit vielen Fachgesellschaften etablieren. Ich freue mich sehr, seit mittlerweile einigen Jahren hierbei maßgeblich tätig sein zu dürfen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre der ersten Ausgabe des 20. Jahrgangs der Dialyse aktuell!
Christian Schäfer
Published: 9 February 2015
Dialyse aktuell, Volume 19, pp 3-3; https://doi.org/10.1055/s-0035-1546758

Abstract:
Im Rahmen der 2014 erstmals – und sehr erfolgreich – durchgeführten AfnP Dialyse Basic Days in Fulda konnte ich zusammen mit Marion Bundschu, 1. Vorsitzende der AfnP, den Förderpreis Nephrologische Pflege 2014 vergeben. Das Preisgeld von 1500 Euro ging verdient an die Autorin der in der Bewertung erstplatzierten Facharbeit zum Thema „Natriumprofile – Ausschöpfung technischer Möglichkeiten moderner Dialysegeräte“. Auch die Arbeiten auf den Plätzen 2 („Vermeidung der Komplikation intradialytische Hypotonie“) und 3 („Dialyse im Wandel – Neuer Anspruch für Pflegende“) waren von hoher Qualität, was wir mit Thieme Büchergutscheinen honorierten. Einen kurzen Überblick über die Beiträge auf den ersten 3 Plätzen und deren Autoren sowie eine Ankündigung zum diesjährigen Förderpreis Nephrologische Pflege finden Sie auf den Seiten 8 und 10 sowie auf Seite 15 in dieser Ausgabe. Ab Seite 24 können Sie schließlich die Artikel lesen, die auf den 3 „Siegertreppchen-Beiträgen“ basieren. Ich freue mich sehr, dass wir als Verlag in unserer Funktion als Sponsor für diesen Preis und mit der Veröffentlichung der besten Artikel nun schon zum neunten Mal dazu beitragen können, dass pflegerisches Fachwissen wissenschaftlich aufbereitet bei der Zielgruppe – Pflegekräften in der Nephrologie – ankommt. Dies hilft dabei, die schon lange unbefriedigend niedrige Zahl an pflegewissenschaftlichen Veröffentlichungen v. a. im deutschsprachigen Raum zu erhöhen und die Qualität der Pflege zu verbessern. Vielleicht haben auch Sie Lust, einen Beitrag für die Bewerbung um den 2015er-Preis einzureichen? Bis zum 01.08. haben Sie noch Zeit, ihn an die Geschäftsstelle der AfnP zu senden. Die Kriterien sowie die notwendigen Adressen und weitere Informationen finden Sie unter http://www.afnp.de/pflegepreis.php. Wir haben in den letzten Jahren einiges dafür getan, die Dialyse aktuell für nephrologische Pflegekräfte noch mehr als zuvor zu einer Quelle wichtiger Informationen und nützlichem Wissen für Theorie und Praxis zu machen. So finden Sie in der Rubrik „Journal-Club Pflege“ in etwa jeder zweiten Ausgabe pflegewissenschaftliche Studien aus internationalen Publikationen kurz und übersichtlich aufbereitet (in dieser Ausgabe auf Seite 23). Außerdem konnten wir mit der kräftigen Hilfe engagierter Autoren die Zahl wissenschaftlicher Beiträge mit pflegerischem Bezug in der Rubrik „Pflegeserie“ erhöhen. Auch 2015 werden Sie hierzu wieder etwas in der Dialyse aktuell finden können. Schon seit Jahren bekommen Pflegekräfte für die Mitgliedschaft in der AfnP oder dem fnb (und somit dem Bezug der Dialyse aktuell) oder über ein Abonnement der Zeitschrift jährlich 3 Punkte für die freiwillige Registrierung beruflich Pflegender. Und natürlich finden Sie in jeder Ausgabe Neuigkeiten aus den Fachgesellschaften inkl. Kongressankündigungen und -nachberichten. Eine neue Rubrik kann ich Ihnen wärmstens ans Herz legen: den „Expertentipp“, der Ihnen in regelmäßigen Abständen Aspekte verschiedener, sich abwechselnder Themen kurz und übersichtlich mit Praxisbezug näherbringt. Das Thema „Nierentransplantation und Immunsuppression“ macht in dem vorliegenden Heft auf Seite 20 den Anfang. Einen weiteren sehr interessanten Beitrag finden Sie gleich auf den Folgeseiten, und zwar in der Rubrik „Magazin“ zur „Zukunft der Dialyse“. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre der ersten Ausgabe der Dialyse aktuell des Jahrgangs 2015! Christian Schäfer, Stuttgart
Thomas Fernsebner
Published: 1 April 2012
Dialyse aktuell, Volume 16, pp 216-216; https://doi.org/10.1055/s-0032-1314759

Abstract:
Das nephrologische Team hat in den letzten rund 30 Jahren Kontur angenommen. Neben den Ärzten (Nephrologen und Dialyseärzte) haben sich im Wesentlichen 3 weitere Berufsgruppen für die Versorgung von nierenkranken Menschen etabliert: Examiniertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal (GuKPfl), früher Krankenschwester/-pfleger, darüber hinaus die weiterqualifizierte GuKPfl mit Fachweiterbildung Nephrologie sowie die Arzthelferin für Dialyse, nun Medizinische Fachangestellte (MFA) für Dialyse. Bei aller Qualifikationsinitiative ist es dennoch nicht gelungen, die personelle Qualitätsstruktur in den Versorgungseinheiten entsprechend des Versorgungsauftrages zu normen und zu regeln. Es ist beschämend, dass bei einem steigenden Arbeitsaufkommen sowie der Zunahme der Zahl schwerstkranker Patienten gerade in der Personalbesetzung eine paradoxe gegenläufige Entwicklung festzustellen ist. Qualitätsnormen und gesetzliche Rahmenbedingungen regeln den Einsatz von Pflege- und Fachpflegepersonal kaum oder nur untergeordnet. Die verschiedenen Fachgesellschaften haben zwar Qualitätsstrukturen beschrieben. Dies hat aber nicht zu einer zufriedenstellenden Situation im nephrologischen Berufsfeld für Pflege und weiteren Berufsgruppen geführt. Neben der Verantwortung der arbeitgebenden Institutionen sowie privaten Betreiber wäre es die Aufgabe aller Fachgesellschaften, die Versorgung auch auf Gesetzesebene im Sinne der Personalstruktur voranzutreiben. Ziel ist es, dass eine quantitative sowie qualitative Bemessung den Personalmix ergeben. Pflege- und Fachpflegeberufsgruppen müssen daher gesetzlich verankert werden. Dies ist bislang nur für den ärztlichen Bereich geschehen. Hilfsberufe, wie zum Beispiel MFA in der Dialyse, können die Versorgung nierenkranker Menschen unterstützen. Sie sind aber aufgrund ihrer Aus- und Fortbildung nicht in der Lage, Pflegeaufgaben zu übernehmen. Die Betreuung nierenkranker Menschen fordert entsprechend der Versorgung die notwendigen Kompetenzen der dafür ausgebildeten Fachpersonen. Inwieweit nun MFA, Pflegepersonal oder Fachpflegepersonal eingesetzt werden, hängt von den Kompetenzen der jeweiligen Berufsgruppe ab. Im Rahmen der Bundesarbeitsgemeinschaft für nephrologische Weiterbildungsstätten (BAG) ist es nun gelungen, die zu erwerbenden Kompetenzen der nephrologischen Fachpflege neu zu beschreiben. Ein Ziel war es, das komplexe Aufgabengebiet der Fachpflege in der Zusammenführung der Kompetenzen darzustellen. Eine Zergliederung der Fachpflege in Crashkurse für unterschiedlichste Aufgaben wie zum Beispiel Shunt-/Anämiekoordinator, Diabetes und Niere, Hygiene usw. gefährdet eine umfassende Weiterbildung und somit der professionellen Pflege. In Zusammenarbeit der Arbeitsgemeinschaft für nephrologisches Personal e. V. (AfnP) und Fachverband nephrologischer Berufsgruppen e. V. (fnb) wurde im Auftrag der BAG dieser Entwurf im letzten Jahr der DKG (Deutsche Krankenhausgesellschaft) vorgestellt und verabschiedet. Lesen Sie hierzu mehr von Stefanie Schlieben, München, ab Seite 224 in dieser Ausgabe der Dialyse aktuell. Alle Bildungsinitiativen nützen nichts, wenn sie der Überprüfbarkeit nicht standhalten. Im Beitrag von Michael Reichardt, Essen, ab Seite 218 über die Akkreditierung für die angesprochenen Berufsgruppen können Sie sich näher zum Thema informieren. Was Fachpflege leisten kann, zeigt die fnb-prämierte Facharbeit ab Seite 234 von Susann Böwing, Münster-Hiltrup, die erweiterte Kompetenzen durch die Fachweiterbildung an ihrem Beispiel deutlich macht. Michael Baur stellt im Journal-Club auf Seite 215 erste Ergebnisse der StArleit-Studie vor, in welcher Daten zur Situation der Leitungen in Dialyseeinrichtungen vereint sind. Das nephrologische Team hat einen Qualifikationsrahmen für Nephrologie. Eine Intensivierung benötigen wir nicht in neuen Bildungsangeboten, sondern in der Personalgewinnung und Qualifikation für die genannten Berufsgruppen sowie deren Stellenwert im gesetzlichen Rahmen.
Ho Tfeil, Cm Diop, H Bouayad, L Chaabane, F Sambe
Journal des Sciences Pour l'Ingénieur, Volume 8; https://doi.org/10.4314/jspi.v8i1.30047

Abstract:
Dans cette étude, on propose un nouveau modèle simple d'état d'équilibre pour un procédé de dialyse ionique croisée. Il permet le calcul d'un coefficient global de transfert de matière des ions fluorures qui dépend de l'épaisseur et des caractéristiques de la membrane ainsi que des conditions hydrodynamiques. Une fois identifié, le coefficient global de transfert est utilisé pour concevoir une unité de traitement composée de plusieurs cellules. Trois membranes anioniques (AFN, ACS, et AM3) ont été testées pour défluorurer l'eau potable, dans une cellule composée de deux compartiments séparés par l'une des membranes. Les chlorures sous la forme de NaCl ont été utilisés comme contre-ions… Des essais préliminaires ont démontré que la membrane AFN est la meilleure pour enlever les fluorures suivie de la membrane AM3. Les résultats confirment ceux obtenus par des travaux précédents. Un rapport de concentration Cl-/F- a été déterminé ; sa valeur est environ 100. pour la détermination des coefficients de transfert de matière, des essais ont été réalisés avec les membranes choisies (AFN et AM3). Le débit d'entrée variait entre 0,1 et 0,8 L/h. La concentration en ions fluorures dans le compartiment alimentation est 10-3 M. Le modèle a été appliqué à des données expérimentales pour la détermination des coefficients de transfert. Ainsi, 0,024 cm/s ont été obtenus pour la membrane AFN et 0,0129 cm/s pour la membrane AM3. En utilisant ces valeurs, le nombre de cellules nécessaires pour atteindre une concentration inférieure à 1 mg/L a été calculé pour les deux membranes selon le débit appliqué. In this study, a new simple steady state model is proposed for a crossed-fluxes ionic dialysis process. It allows calculation of a global fluoride ions mass transfer coefficient which depends on the membrane thickness and characteristics and on hydrodynamic conditions. Once identified, the global mass transfer coefficient is used to design a treatment unit including several cells. Three anionic membranes (AFN, ACS and AM3) were tested for fluoride ions removal from drinking water, in a cell composed of two compartments separated by one of the membranes. Chloride in NaCl form was used as a counter-ion. Preliminary tests have demonstrated that the AFN is the best membrane for fluoride removal, followed by the AM3 membrane. This result was obtained by previous works. An optimal concentration ratio Cl-/F- was determined. Its value is about 100. For the determination of mass transfer coefficients, tests were performed with the chosen membranes (AFN and AM3). The inlet flow rate was varied between 0,1 and 0,8 L/h. The fluoride ions concentration in the feed compartment was 10-3 M. The model was applied to the experimental data for mass transfer coefficients determination. Thus 0.0204 cm/s was obtained for AFN membrane and 0.0129 cm/s for AM3 membrane. Using these values the number of required cells to reach a concentration below 1 mg/L was calculated for the two membranes, according to the applied flow rate. MOTS- Keywords: ion fluorure ; défluoruration ; membranes échangeuses d'anions ; modélisation ;eau; Fluoride ion; Defluoridation; Anion exchange membrane; Modelling; Water. Journal des Sciences Pour l\'Ingénieur. Vol. 8 2007: pp.32-44
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