Tatup - Zeitschrift Für Technikfolgenabschätzung in Theorie Und Praxis

Journal Information
ISSN / EISSN: 2568020X / 25678833
Total articles ≅ 255

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TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 64-69; https://doi.org/10.14512/tatup.31.2.64

Abstract:
In Zeiten der digitalen Transformation und in einer zunehmend schnelllebigen Unternehmenslandschaft wird unter Führungskräften zunehmend diskutiert, ob und wie Künstliche Intelligenz (KI) Führungsaufgaben übernehmen oder gar Führungskräfte als solche ersetzen kann. Die vorliegende Arbeit leistet einen ersten Beitrag zu dieser Diskussion, indem sie die Akzeptanz und die Erwartungen der potenziellen Nutzerbasis an den Einsatz von KI‑Technologie in organisatorischen Führungsaufgaben untersucht. Zu diesem Zweck wurden Mitarbeiter und Führungskräfte (N = 74) mittels eines Onlinefragebogens befragt. Dieser stellt drei hypothetische Szenarien vor, in denen KI bestimmte Führungsaufgaben übernimmt, wobei die Szenarien unterschiedliche Ebenen der Interaktion mit potenziellen Nutzern aufweisen. Eine ANOVA-Analyse zeigte, dass die höchsten Akzeptanzwerte unter den Szenarien für KI‑Manager erzielt wurden, die als (digitale) kognitive Assistenten agieren und so Führungskräfte bei der Teambetreuung unterstützen sowie eine datengetriebene Feedbackkultur bieten.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 56-63; https://doi.org/10.14512/tatup.31.2.56

Abstract:
Die Verfügbarkeit von immer größeren Energiemengen ist die Grundlage unseres heutigen energieintensiven Lebensstils. Entsprechend haben sich historische Energieforschungen primär mit dem seit rund zweihundert Jahren anhaltenden Wachstum des Energieverbrauchs auseinandergesetzt. Auf dem Weg in nachhaltige Energiezukünfte gilt es aber, das Energieverbrauchslevel zu senken. Der Beitrag begibt sich auf eine historische Spurensuche nach dem Energiesparen und zeigt auf, dass aktuelle Diskussionen über Energiesuffizienz Ausprägungen eines Diskurses darstellen, der mindestens bis in die Frühe Neuzeit zurückreicht und seitdem immer wieder Aktualisierungen erfahren hat.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 48-55; https://doi.org/10.14512/tatup.31.2.48

Abstract:
Der Artikel untersucht, welche suffizienzorientierten Maßnahmen sich Bürger*innen im Rahmen partizipativer Prozesse auf kommunaler Ebene wünschen und wie sie diese begründen. Neben der ökologischen Wirkung werden zahlreiche Co-Benefits in den Bereichen Gesundheit, Gemeinschaft und Teilhabe sowie Wirtschaftlichkeit identifiziert. Aufgrund dieser Begründungszusammenhänge wurden auch Maßnahmen als Zugewinn für die Lebensqualität interpretiert, die von Gegner*innen häufig als ‚Verzicht‘ abgewertet werden. Der Beitrag argumentiert, dass eine Orientierung an den identifizierten Co-Benefits die Legitimation von Suffizienzmaßnahmen steigern kann. Grundlage der qualitativen Dokumentenanalyse sind Dokumentationen aus 15 Beteiligungsprozessen des bundesweiten Wettbewerbs ‚Zukunftsstadt 2030‘, in dem Kommunen Konzepte für ihre nachhaltige Entwicklung erarbeitetet haben.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 40-47; https://doi.org/10.14512/tatup.31.2.40

Abstract:
Wirkketten werden in vielen verschiedenen Forschungsfeldern angewandt, um die Effekte einer Aktivität aufzuzeigen und das System zu visualisieren, in das die Aktivität eingebunden ist. Ein spezielles Konzept für Wirkketten von Energie-Suffizienzpolitiken fehlt bislang. Wir entwickeln ein solches basierend auf aktuellen Evaluierungsansätzen, erweitert durch qualitative Elemente wie Erfolgsfaktoren und Barrieren und wenden es in zwei Fallbeispielen zusammen mit den verantwortlichen Klimaschutzmanager*innen an. Zudem beschreiben wir Optionen, wie diese Wirkketten in verschiedene existierende Energiemodelle integriert werden können, die Schlüsselelemente der Politikberatung sind.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 18-24; https://doi.org/10.14512/tatup.31.2.18

Abstract:
Changes in energy consumption patterns after becoming a prosumer household are rarely associated with negative environmental effects, as prosuming is intuitively assumed to be emission-reducing. This paper demonstrates the importance of sufficiency-oriented energy prosumer behavior for climate neutrality goals by quantifying GHG emissions for photovoltaic (PV) prosumers at the German household and energy system level. Based on the results, recommendations are derived for promoting energy sufficiency in prosumer households.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 3-3; https://doi.org/10.14512/tatup.31.2.3

TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 25-31; https://doi.org/10.14512/tatup.31.2.25

Abstract:
Are more solar panels always better in terms of carbon influence of a local energy community, and what is the impact of energy sufficiency? The answer is simple when the national electrical grid is taken as an infinite source of storage. However, this answer becomes more uncertain if we consider that exporting power to a larger grid at the national scale is not a desired option. Although this is a conservative hypothesis, it is considered for technical and social reasons. In doing so, load profiles become a key to evaluating the carbon impact of hybrid systems with solar panels plus storage units. To summarize the impact of any load profiles on the optimal sizing of solar panels, we propose a novel index denoted ‘natural self-sufficiency’. Our results show that not only reducing energy demand but also being more flexible significantly affects the carbon emissions related to solar panels.
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