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Results in Journal TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis: 2,975

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Andreas Lösch
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 26, pp 60-65; https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.60

Abstract:
In Technikvisionen, Entwicklungsleitbildern und Zukunftsszenarien drücken sich Vorstellungen weitreichender „soziotechnischer Zukünfte“ aus, die vorgestellte Technikentwicklungen in Relation zu gesellschaftlichen Veränderungen stellen. Die Technikfolgenabschätzung (TA) stellen sie vor besondere analytische Herausforderungen, die nicht nur die Bewertung der Bedeutungen und Wirkungen dieser Zukunftsvorstellungen in Innovationsprozessen, sondern ebenso die eigene wissenspolitische Positionierung der TA betreffen. Ausgehend von den Forderungen des Diskussionspapiers „Technikfolgenabschätzung von soziotechnischen Zukünften“ zur Selbstverortung der TA wird ein Vorschlag gemacht, wie das Vision Assessment der TA seine eigene Rolle reflektieren kann, indem es seine Befassung mit soziotechnischen Zukünften in Forschung, Beratungen und Gestaltung als sozio-epistemische Praktiken begreift und sich wissenspolitisch ausrichtet.
Heidemarie Hanekop
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 26, pp 49-54; https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.49

Abstract:
Das Internet weckte Erwartungen auf offenen und kostenfreien Zugang zu den neuesten Erkenntnissen aus der Wissenschaft, wie ihn die Open-Access-Bewegung seit 15 Jahren fordert. Bis heute sind ein Drittel der Aufsätze in Open-Access-Archiven oder OA‑Journalen verfügbar. Die Marktposition der großen Verlage ist stärker als zuvor. Wissenschaftsallianzen wollen Open Access jetzt in Lizenzverhandlungen mit den Verlagen durch eine generelle Umwandlung des Geschäftsmodells durchsetzen. Statt des Zugangs soll künftig die Publikation kostenpflichtig sein. Der Beitrag diskutiert mögliche Risiken für die offene, ungehinderte Publikation neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Gegenwärtig werden drei Ansätze verfolgt: Erstens, finanzielle Hürden für die Publikationschancen von AutorInnen werden durch pauschale Zahlung der Publikationsgebühren vermieden. Zweitens, das Risiko wird durch die Wahlmöglichkeit zwischen OA oder kostenfreier Publikation zunächst umgangen – mit Risiken für die Umwandlungsstrategie. Drittens, individuelle Publikationsgebühren für AutorInnen werden durch Arbeitgeber oder Förderer erstattet – mit Risiken für Publikationsmöglichkeiten, die empirisch untersucht werden sollten.
Katrin Gerlinger
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 26, pp 37-42; https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.37

Abstract:
Krankheiten, die fast ausschließlich in armen Ländern auftreten, werden seit Jahrzehnten in der medizinischen Forschung und Entwicklung vernachlässigt. Eine Ursache wird in der zahlungsschwachen Nachfrage gesehen. Sie kann die aufwendige kommerzialisierte Produktentwicklung nicht in ausreichendem Maße anreizen. Seit etlichen Jahren werden Wege gesucht, das systemische Problem des patentbasierten Innovationsprozesses zumindest bei armutsassoziierten Krankheiten abzumildern. Einige Akteure testen, inwiefern sich eine Grundidee der Open-Source-Softwareentwicklung – die Zusammenarbeit Freiwilliger bringt Produkte hervor, die keiner Firma allein gehören – auf die Arzneimittelentwicklung übertragen lässt. Dafür öffnen sie unterschiedliche Elemente des pharmakologischen Innovationsprozesses für eine gemeinsame Nutzung und Weiterentwicklung. Sie bezeichnen dies teilweise als Open Innovation. Der Artikel stellt relevante Initiativen vor.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 26, pp 66-71; https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.66

Abstract:
Mit der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) besteht zum ersten Mal eine gesetzliche Verpflichtung für die Betreiber von Datenverarbeitung, in bestimmten Fällen eine Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) durchzuführen. In diesem Beitrag wird erläutert, welche Anforderungen die DSGVO stellt und wie diese in einem modellhaften Prozess realisiert werden können. Ein besonderer Fokus liegt auf Elementen, die nach Erfahrung aus der TA‑Tradition problematisch sein bzw. wie diese adressiert werden können.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 26, pp 25-30; https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.25

Abstract:
Wenn BürgerInnen aktiv am Datengewinnungsprozess als zentralem Baustein empirisch ausgerichteter wissenschaftlicher Projekte teilhaben, kann dies als Beitrag zu einer offenen und bürgernahen Wissenschaft angesehen werden. Eine solche Teilhabe kann durch die Bereitstellung von technischen Werkzeugen erheblich erleichtert werden. Daher sollen Participatory Sensing als Bereitstellung von günstigen Sensoren zur Messung von Umweltparametern sowie Wearable Technologies zur Aufnahme von quantifizierten Vitaldaten und physiologischen Zuständen vorgestellt werden. Konzeptionell kann die Bereitstellung von Daten, die mit diesen Werkzeugen erhoben wurden, als Allmende verstanden werden – mit allen damit verbundenen Chancen und Risiken. Nach der Beschreibung von Beispielen aus den Bereichen von Participatory Sensing und Wearable Technologies werden zu erwartende Herausforderungen identifiziert und technisch-organisatorische Ansätze zu deren Lösung skizziert.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 26, pp 55-59; https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.55

Abstract:
Der Buchdruck ermöglichte die Ausdifferenzierung eines modernen Wissenschaftssystems, das in kognitiver Hinsicht auf Offenheit orientiert ist. Die Mertonschen Normen können als Selbstreflexion dieser Orientierung an Offenheit interpretiert werden. An ihnen wird sichtbar, dass sich die zeitliche und sachliche Offenheit der Wissenschaft paradoxerweise durch ihre soziale Schließung als Profession vollzieht. Diese Professionsgrenze wissenschaftlicher Praxis wird durch Open Science in Frage gestellt.
Martina Ukowitz
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 26, pp 76-78; https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.76

Ulrich Riehm,
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 26, pp 11-17; https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.11

Abstract:
Dieser Beitrag nähert sich dem Thema Open Science aus der Perspektive der konzeptionellen Vorbereitung einer umfassenden Technikfolgenabschätzungsstudie. Es werden vier Dimensionen des Konzepts der Offenheit von Wissenschaft unterschieden: freier Zugang, öffentliche Kommunikation, offene Kooperation und die Überwindung gesellschaftlicher Subsysteme. Es wird des Weiteren eine sinnvolle Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes Open Science vorgeschlagen, die bei einer TA‑Studie berücksichtigt werden müsste. Nach einer kurzen Darstellung des Status Quo für drei typische Konkretisierungen von Open Science (Open Access, Open-Peer-Review, Wissenschaftsnetzwerke) werden vier Szenarien der zukünftigen Entwicklung von Open Science zur Diskussion gestellt.
Krzysztof Michalski,
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 26, pp 81-83; https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.81

Hans-Jochen Luhmann
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 26, pp 78-81; https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.78

TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 26, pp 18-24; https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.18

Abstract:
In diesem Artikel werden Kernzuschreibungen von Open Science und Citizen Science in der europäischen Wissenschaftspolitik analysiert und zueinander in Beziehung gesetzt. Beide Konzepte postulieren und forcieren eine zukünftige Öffnung von Wissenschaft – wobei die Open-Science-Politik vor allem auf den Prozess von Wissenschaft abhebt, während bei der Konzeptualisierung von Citizen Science die Akteure und ihre Interaktionen stärker im Vordergrund stehen. Beiden Ansätzen gemeinsam ist der Anspruch an einen transparenten Forschungsprozess und frei zugängliche Forschungsergebnisse. Es gibt Synergien, was die Einbindung von Bürgerinnen und Bürger sowie die Zugänglichkeit von Forschungsergebnissen und -prozessen angeht. Risiken bestehen, wenn Citizen Science lediglich instrumentalisiert wird, ohne Bürgerinnen und Bürgern eine echte Teilhabe zu ermöglichen.
Armin Kübelbeck, René König
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 26, pp 72-75; https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.72

, , Leonhard Hennen, Pavel Kulakov, Constanze Scherz
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 26, pp 85-86; https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.85

TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 26, pp 43-48; https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.43

Abstract:
Der vorliegende Beitrag plädiert für eine differenzierte Interpretation der Open-Science-Idee, nämlich sowohl als umfassendes strukturelles als auch als kulturelles Phänomen. In der öffentlichen Diskussion wird Open Science oftmals auf die strukturelle Öffnung des Publikationsmarktes für die Nachfrageseite reduziert. Dabei wird vernachlässigt, dass Wissenschaft auch aus darüberhinausgehenden Strukturen besteht, beispielsweise der Sozialstruktur wissenschaftlicher Gemeinden, bei denen Mechanismen der Schließung und Öffnung zu beobachten sind. Open Science sollte darüber hinaus als kulturelles Phänomen interpretiert werden. Unter Verwendung des Begriffs „Wissenskulturen“ zeigt der Beitrag, dass sich Open Science in der wissenschaftlichen Praxis als prozesshaftes und heterogenes Phänomen darstellt und dass Offenheit für verschiedene Gruppen der wissenschaftlichen Gemeinschaft unterschiedliche Bedeutungen aufweist.
Johann Jakob Häußermann, Marie Heidingsfelder
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 26, pp 31-36; https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.31

Abstract:
Sowohl Open Science als auch Responsible Research and Innovation (RRI) zielen auf tiefgreifende Transformationen im Innovationssystem durch eine stärkere Öffnung von Forschung und Entwicklung für gesellschaftliche Akteure. Trotz dieser grundsätzlichen Nähe beider Konzepte wurde ihr Verhältnis bisher nicht eingehend analysiert. Dieser Beitrag möchte einen ersten Ansatz bieten, die Ähnlichkeiten und Unterschiede von RRI und Open Science hinsichtlich des diskursiven Ursprungs der beiden Metakonzepte, ihrer jeweiligen Herausforderungen und Ziele sowie ihrer Akteure und der Rolle der Gesellschaft zu diskutieren. Darauf aufbauend werden Implikationen und Potenziale einer konzeptionellen Integration aufgezeigt. Der Artikel schließt mit einem Ausblick auf mögliche Ansätze einer Integration.
Armin Grunwald
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 26, pp 3-3; https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.3

TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 64-69; https://doi.org/10.14512/tatup.31.2.64

Abstract:
In Zeiten der digitalen Transformation und in einer zunehmend schnelllebigen Unternehmenslandschaft wird unter Führungskräften zunehmend diskutiert, ob und wie Künstliche Intelligenz (KI) Führungsaufgaben übernehmen oder gar Führungskräfte als solche ersetzen kann. Die vorliegende Arbeit leistet einen ersten Beitrag zu dieser Diskussion, indem sie die Akzeptanz und die Erwartungen der potenziellen Nutzerbasis an den Einsatz von KI‑Technologie in organisatorischen Führungsaufgaben untersucht. Zu diesem Zweck wurden Mitarbeiter und Führungskräfte (N = 74) mittels eines Onlinefragebogens befragt. Dieser stellt drei hypothetische Szenarien vor, in denen KI bestimmte Führungsaufgaben übernimmt, wobei die Szenarien unterschiedliche Ebenen der Interaktion mit potenziellen Nutzern aufweisen. Eine ANOVA-Analyse zeigte, dass die höchsten Akzeptanzwerte unter den Szenarien für KI‑Manager erzielt wurden, die als (digitale) kognitive Assistenten agieren und so Führungskräfte bei der Teambetreuung unterstützen sowie eine datengetriebene Feedbackkultur bieten.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 56-63; https://doi.org/10.14512/tatup.31.2.56

Abstract:
Die Verfügbarkeit von immer größeren Energiemengen ist die Grundlage unseres heutigen energieintensiven Lebensstils. Entsprechend haben sich historische Energieforschungen primär mit dem seit rund zweihundert Jahren anhaltenden Wachstum des Energieverbrauchs auseinandergesetzt. Auf dem Weg in nachhaltige Energiezukünfte gilt es aber, das Energieverbrauchslevel zu senken. Der Beitrag begibt sich auf eine historische Spurensuche nach dem Energiesparen und zeigt auf, dass aktuelle Diskussionen über Energiesuffizienz Ausprägungen eines Diskurses darstellen, der mindestens bis in die Frühe Neuzeit zurückreicht und seitdem immer wieder Aktualisierungen erfahren hat.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 48-55; https://doi.org/10.14512/tatup.31.2.48

Abstract:
Der Artikel untersucht, welche suffizienzorientierten Maßnahmen sich Bürger*innen im Rahmen partizipativer Prozesse auf kommunaler Ebene wünschen und wie sie diese begründen. Neben der ökologischen Wirkung werden zahlreiche Co-Benefits in den Bereichen Gesundheit, Gemeinschaft und Teilhabe sowie Wirtschaftlichkeit identifiziert. Aufgrund dieser Begründungszusammenhänge wurden auch Maßnahmen als Zugewinn für die Lebensqualität interpretiert, die von Gegner*innen häufig als ‚Verzicht‘ abgewertet werden. Der Beitrag argumentiert, dass eine Orientierung an den identifizierten Co-Benefits die Legitimation von Suffizienzmaßnahmen steigern kann. Grundlage der qualitativen Dokumentenanalyse sind Dokumentationen aus 15 Beteiligungsprozessen des bundesweiten Wettbewerbs ‚Zukunftsstadt 2030‘, in dem Kommunen Konzepte für ihre nachhaltige Entwicklung erarbeitetet haben.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 40-47; https://doi.org/10.14512/tatup.31.2.40

Abstract:
Wirkketten werden in vielen verschiedenen Forschungsfeldern angewandt, um die Effekte einer Aktivität aufzuzeigen und das System zu visualisieren, in das die Aktivität eingebunden ist. Ein spezielles Konzept für Wirkketten von Energie-Suffizienzpolitiken fehlt bislang. Wir entwickeln ein solches basierend auf aktuellen Evaluierungsansätzen, erweitert durch qualitative Elemente wie Erfolgsfaktoren und Barrieren und wenden es in zwei Fallbeispielen zusammen mit den verantwortlichen Klimaschutzmanager*innen an. Zudem beschreiben wir Optionen, wie diese Wirkketten in verschiedene existierende Energiemodelle integriert werden können, die Schlüsselelemente der Politikberatung sind.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 18-24; https://doi.org/10.14512/tatup.31.2.18

Abstract:
Changes in energy consumption patterns after becoming a prosumer household are rarely associated with negative environmental effects, as prosuming is intuitively assumed to be emission-reducing. This paper demonstrates the importance of sufficiency-oriented energy prosumer behavior for climate neutrality goals by quantifying GHG emissions for photovoltaic (PV) prosumers at the German household and energy system level. Based on the results, recommendations are derived for promoting energy sufficiency in prosumer households.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 3-3; https://doi.org/10.14512/tatup.31.2.3

TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 25-31; https://doi.org/10.14512/tatup.31.2.25

Abstract:
Are more solar panels always better in terms of carbon influence of a local energy community, and what is the impact of energy sufficiency? The answer is simple when the national electrical grid is taken as an infinite source of storage. However, this answer becomes more uncertain if we consider that exporting power to a larger grid at the national scale is not a desired option. Although this is a conservative hypothesis, it is considered for technical and social reasons. In doing so, load profiles become a key to evaluating the carbon impact of hybrid systems with solar panels plus storage units. To summarize the impact of any load profiles on the optimal sizing of solar panels, we propose a novel index denoted ‘natural self-sufficiency’. Our results show that not only reducing energy demand but also being more flexible significantly affects the carbon emissions related to solar panels.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 10-63; https://doi.org/10.14512/tatup.31.2.10

Abstract:
The war in Ukraine is changing the political landscape at breakneck speed. How should politics and society react to high energy prices and a precarious dependence on fossil fuels imports? Can modern societies get by with much less energy? Energy sufficiency can play an important role in answering these questions. The contributions in this Special topic explore sufficiency as an interdisciplinary research topic for energy modeling, scenarios, and policy.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 11-17; https://doi.org/10.14512/tatup.31.2.11

Abstract:
Der Krieg in der Ukraine verändert die politischen Prämissen in rasender Geschwindigkeit. Wie sollen Politik und Gesellschaft auf hohe Energiekosten und eine fatale Abhängigkeit von fossilen Energieimporten reagieren? Können moderne Gesellschaften mit viel weniger Energie auskommen? Energiesuffizienz kann eine wichtige Rolle bei der Beantwortung dieser Fragen spielen. Die Beiträge in diesem Special topic erforschen Suffizienz als einen interdisziplinären Forschungsgegenstand für Energiemodellierung, -szenarien und -politik.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 32-39; https://doi.org/10.14512/tatup.31.2.32

Abstract:
This article addresses the lack of data about the environmental savings potential of sufficiency measures in the European building sector by using the EUCalc tool. The savings potentials of different sufficiency, consistency, and efficiency measures in the impact categories greenhouse gas emissions, energy, and renewable as well as non-renewable resources are calculated. With sufficiency measures, a total of 16% of GHG emissions can be saved compared to an EU past trends scenario. Efficiency and consistency measures save 31% and 22%, respectively. The most effective sufficiency measure is a reduction of living space per capita. The results vary between the impact categories studied.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 35-41; https://doi.org/10.14512/tatup.31.1.35

Abstract:
Electronic laboratory notebooks (ELN) support transparent documentation of research processes, facilitate project-based team science and scientific exchange with cooperation partners. To foster transparency, cooperation, and knowledge transfer, academic research institutions increasingly support the use of ELN. Using the example of the institutional implementation of ELN at Charité – Universitätsmedizin Berlin, this article reflects on the social innovation potential of such a project. Based on the observation that researchers need to adapt routines in order to use ELN effectively and in line with institutional goals, this article emphasizes the social character of digital research documentation and the need to create awareness of this social character at all organizational levels. Furthermore, the development of social practices must be integrated early in higher education.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 10-47; https://doi.org/10.14512/tatup.31.1.10

Abstract:
Technology assessment (TA) occurs in a variety of educational contexts, its content and methods can contribute to dealing with socially relevant issues from different perspectives across disciplinary boundaries. However, the transdisciplinarity of TA raises the question in which educational contexts TA perspectives are introduced and how educational processes can be effectively structured and strengthened. This issue therefore addresses both perspectives: practice in various trans- and interdisciplinary educational contexts, as well as TA’s own educational practice.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 28-34; https://doi.org/10.14512/tatup.31.1.28

Abstract:
Digitalization in the field of education for sustainable development (ESD) has gained attention in the last decade. In particular, technologies such as augmented reality (AR) and virtual reality (VR) offer new ways to deliver educational content on sustainable development by simulating real-world experiences and using immersive and interactive formats for learning. Using an explorative qualitative research approach, the benefits of AR and VR technologies in the context of ESD are assessed. The results of a first expert panel show that AR and VR technologies are particularly suitable for sustainability topics when an understanding of action and the transfer of knowledge and values are to be promoted among learners.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 15-21; https://doi.org/10.14512/tatup.31.1.15

Abstract:
Technology assessment (TA) has become an essential tool for dealing with wicked problems. TA institutions cover many areas of the research landscape; however, the question arises to what extent TA is incorporated by universities of applied sciences. These are supposed to act as local drivers of innovation in addition to providing education. This article examines the dissemination of TA approaches at technically oriented state universities of applied sciences in German-speaking countries. Using a systematic content analysis of online information, it provides an overview of the different manifestations. The aim is to review the current state of TA embedding and to identify needs for and potential opportunities through a thorough implementation of TA instruments in education and research.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 22-27; https://doi.org/10.14512/tatup.31.1.22

Abstract:
This article describes and evaluates a novel approach to incorporating technology assessment (TA), responsible research and innovation as well as science and technology ethics into STEM curricula (science, technology, engineering, and mathematics) by the example of the online course ‘Good Chemistry – Methodological, Ethical, and Social Dimensions.’ Based on the evaluation of extensive student feedback, this article answers positively to three major reservations (Is it possible? Is it necessary? Does it make a difference?) that often preclude such contents from STEM curricula: first, understanding the normative dimensions of chemists’ professional agency is a skill, like many others, that requires adequate teaching and training; second, engaging with TA issues not only teaches discourse and critical thinking skills, but increases students’ professional competences to collaborate in highly interdisciplinary settings; third, though this is less evidential and needs to proof in the future, it may enhance chemists’ responsibility as drivers of innovation.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 11-14; https://doi.org/10.14512/tatup.31.1.11

Abstract:
Technology assessment (TA) occurs in a variety of educational contexts, its content and methods can contribute to dealing with socially relevant issues from different perspectives across disciplinary boundaries. However, the transdisciplinarity of TA raises the question in which educational contexts TA perspectives are introduced and how educational processes can be effectively structured and strengthened. This issue therefore addresses both perspectives: practice in various trans- and interdisciplinary educational contexts, as well as TA’s own educational practice.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 48-54; https://doi.org/10.14512/tatup.31.1.48

Abstract:
Innovation agendas for care are increasingly flanked by demands for participatory and transdisciplinary approaches. However, especially in care robotics, it is difficult to shift the focus to early involvement of people and lifeworlds. We present the integrated methodology of a care robotics project and introduce inter- and transdisciplinary steps that help open up the development process even in an early project phase and adapt goals for robotic concepts to needs. We then discuss these steps in terms of their conceptual and practical research challenges.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 3-3; https://doi.org/10.14512/tatup.31.1.3

TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 31, pp 42-47; https://doi.org/10.14512/tatup.31.1.42

Abstract:
Real-world laboratories are receiving increasing public attention and have established themselves as a relevant research format in technology assessment. They appear particularly suited to address current challenges through social learning. However, references to educational implications have remained largely unexplored theoretically to date. Against this background, we consider learning processes in real- world laboratories in terms of their contribution to social learning. To this end, starting from critical education theory, the article reconstructs three dimensions of learning in the real-world laboratory using the Magdeburg student project in:takt as a case study. As a result, learning processes in real-world laboratories prove to be an experimental and spatial appropriation of the world that contributes to overcoming societal challenges.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 30, pp 78-79; https://doi.org/10.14512/tatup.30.3.78

TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 30, pp 37-43; https://doi.org/10.14512/tatup.30.3.37

Abstract:
Der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in produzierenden Unternehmen bietet Chancen und Potenziale. KI kann neben der Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben auch die arbeitnehmerische Selbstbestimmtheit fördern. Derzeit wird die Bedeutung der Mitarbeiter für einen effektiven und effizienten Einsatz von KI ‑Systemen oftmals zu wenig berücksichtigt, da der Fokus überwiegend auf der Technologie liegt. Aus diesem Grund wurde eine qualitative Studie durchgeführt, die die beiden Faktoren „mitarbeiterfreundliche Implementierung“ und „mitarbeiterfreundlicher Betrieb“ in Bezug auf Akzeptanz und Vertrauen von KI‑Systemen analysiert. Aus den Erkenntnissen wurde ein prozessorientiertes Forschungsmodell konzipiert, das auf der Adoptionstheorie von Rogers basiert und Einflüsse verschiedener Technologieakzeptanzmodelle sowie akzeptanz- und vertrauensfördernde Faktoren umfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass eine wahrgenommene Arbeitserleichterung und sichtbare Erfolgserlebnisse zu einer erhöhten Handlungsakzeptanz beitragen können.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 30, pp 10-62; https://doi.org/10.14512/tatup.30.3.10

Abstract:
Künstliche Intelligenz (KI) ist derzeit in Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft präsent. Aufgabe der Technikfolgenabschätzung ist es, öffentliche Erwartungen und Befürchtungen in sachliche, realistische Perspektiven zu transformieren sowie Impulse für eine wünschenswerte Gestaltung von KI zu geben.
TATuP - Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Volume 30, pp 11-16; https://doi.org/10.14512/tatup.30.3.11

Abstract:
Künstliche Intelligenz (KI) ist – ebenso wie damit verknüpfte Techniken wie maschinelles Lernen und Big Data – in aller Munde. Die große Dynamik und Tragweite dieser Entwicklungen zeigen sich bereits in zahlreichen Anwendungsgebieten von Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft. Technikfolgenabschätzung (TA) von KI hat in diesem Zusammenhang zunächst die Aufgabe, etwaige überzogene öffentliche Erwartungen und Befürchtungen in sachliche, realistische Perspektiven zu transformieren. In einem zweiten Schritt kann TA entlang begründbarer Entwicklungsziele von KI und legitimer gesellschaftlicher Wertvorstellungen Impulse für die weitere, wünschbare Gestaltung von KI geben. Wenn TA diese Orientierungsaufgabe nah am technologischen Kern wahrnimmt, findet sie dabei große gestalterische Freiräume in frühen Phasen der Technikentwicklung vor. Die damit zusammenhängenden Gedanken werden im vorliegenden Einleitungskapitel konkretisiert und auf die Beiträge zu diesem Themenschwerpunkt angewendet.
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