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Published: 11 December 2012
Dialyse aktuell, Volume 16, pp 596-596; https://doi.org/10.1055/s-0032-1332769

Abstract:
Für die Behandlung von Angiomyolipomen (AML) bei tuberöser Sklerose (TSC) steht mit Everolimus seit Kurzem die erste und einzige medikamentöse Therapieoption zur Verfügung. "Die tuberöse Sklerose stellt als Multisystemerkrankung ein sehr komplexes Krankheitsbild dar", sagte Prof. Michael Fischereder, München, bei einem Symposium in Hamburg. In fast allen Organen können sich Fehlbildungen und Tumoren ausbilden. Am häufigsten betroffen sind Hirn, Niere, Lunge, Haut oder Herz. Die klinische Manifestation variiert mit dem Lebensalter. Stehen bei Kindern oft schon im ersten Lebensjahr Krampfleiden als Ausdruck zentraler Beteiligung mit subependymalen Riesenzellastrozytomen (SEGA) im Vordergrund, entwickeln sich im späteren Verlauf häufig renale Komplikationen: Bei fast allen Adoleszenten und Erwachsenen bilden sich Angiomyolipome aus, die zu lebensbedrohlichen Blutungen führen können.
Published: 11 December 2012
Dialyse aktuell, Volume 16, pp 596-596; https://doi.org/10.1055/s-0032-1332768

Abstract:
Alere feiert derzeit ein besonderes Jubiläum, denn der kleine Gerinnungsmonitor INRatio® liefert nun schon seit 10 Jahren verlässliche INR-Ergebnisse (INR: International Normalized Ratio) für antikoagulierte Patienten. Das beliebte Point-of-Care-System wird häufig genutzt – seit seiner CE-Zulassung im Jahr 2002 hat sich die Größenordnung seines Einsatzes in die Zehntausende entwickelt.
Published: 11 December 2012
Dialyse aktuell, Volume 16, pp 594-595; https://doi.org/10.1055/s-0032-1332767

Abstract:
Für die immunsuppressive Therapie nach Nierentransplantation sind mTOR-Inhibitor (mTOR: mammalian Target Of Rapamycin) basierte Strategien eine effektive und sichere Alternative zu Calcineurininhibitor (CNI) basierten Regimen: Im Gegensatz zu CNI wirkt die mTOR-Inhibition mit Everolimus nicht nephrotoxisch, verbessert die Nierenfunktion signifikant und verhindert Abstoßungsreaktionen vergleichbar.
Published: 11 December 2012
Dialyse aktuell, Volume 16, pp 592-593; https://doi.org/10.1055/s-0032-1332766

Abstract:
CKD-Patienten haben ein dramatisch erhöhtes kardiovaskuläres Risiko und somit eine deutlich verringerte Lebenserwartung [ 1 ]. Grund dafür ist vor allem eine spezielle Form der Gefäßverkalkung: Neben der "klassischen Verkalkung" mit Intimaveränderungen, konsekutiver Plaqueentstehung und Lumenverengung kommt es bei chronisch nierenkranken Patienten zur Verkalkung und Versteifung der Media (Mediasklerose). Das Thema eines Lunch-Symposiums der Firma Sanofi und des anschließenden Expertengesprächs auf der 4. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) Anfang Oktober in Hamburg waren daher diagnostische und therapeutische Überlegungen zur Senkung der hohen Mortalität nierenkranker Patienten.
Published: 11 December 2012
Dialyse aktuell, Volume 16, pp 590-591; https://doi.org/10.1055/s-0032-1332765

Abstract:
Eine Hyperphosphatämie ist bei Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz (CKD) mit schweren vaskulären Kalzifizierungen sowie einer erhöhten Gesamt- und kardiovaskulären Mortalität verbunden [ 1 ]. Wie neuere Studien zeigen, beeinflusst auch der Fibroblast Growth Factor 23 (FGF-23) die Mortalität bei Dialysepatienten. Die Kontrolle dieser metabolischen Parameter durch eine Phosphatbindertherapie hat daher hohe Priorität. Des Weiteren ist die Eisenmangelanämie ein Risikofaktor für Morbidität und Mortalität und sollte korrigiert werden.
Published: 11 December 2012
Dialyse aktuell, Volume 16, pp 589-589; https://doi.org/10.1055/s-0032-1332764

Abstract:
Nach der Dialyse treten bei Patienten häufig akut charakteristische Beschwerden wie Fatigue, Blutdruckabfall oder Herz-Rhythmus-Störungen auf. Mitverantwortlich ist auch der durch die Dialyse bedingte L-Carnitin-Verlust. Langfristig kommt es durch die Niereninsuffizienz und den damit einhergehenden L-Carnitin-Mangel zu degenerativen Muskelveränderungen und zur Entwicklung einer renalen Anämie. Kraftlosigkeit und Muskelabbau sind die Folgen. Zahlreiche Studien zeigen, dass durch die Einnahme von zusätzlichem L-Carnitin die Lebensqualität von Dialysepatienten signifikant verbessert werden kann.
Published: 11 December 2012
Dialyse aktuell, Volume 16, pp 586-588; https://doi.org/10.1055/s-0032-1332763

Abstract:
Das atypische hämolytisch-urämische Syndrom (aHUS) ist eine genetisch bedingte chronische Erkrankung, die durch eine komplementvermittelte thrombotische Mikroangiopathie (TMA) gekennzeichnet ist. Die Antikörpertherapie mit Eculizumab (Soliris®) hemmt zielgerichtet die unkontrollierte Komplementaktivierung und führt bei etwa 90 % der Patienten zu einer Normalisierung der hämatologischen Parameter sowie zu einer signifikanten Reduktion der TMA-Ereignisse (Abb. [ 1 ]). Die Nierenfunktion bessert sich umso stärker, je früher mit der Antikörpertherapie begonnen wird – Experten plädieren deshalb bei Verdacht auf aHUS für eine zeitnahe Diagnostik und Therapieeinleitung.
J G Raimann, L A Usvyat, S Thijssen
Published: 11 December 2012
Dialyse aktuell, Volume 16, pp 560-560; https://doi.org/10.1055/s-0032-1332762

Abstract:
Fazit: Unabhängig vom Ausgangsblutdruck der Patienten ist die Stabilität des Blutdrucks im ersten Jahr nach Beginn der Dialyse besonders wichtig. Allerdings tragen Dialysepatienten mit extrem erhöhten Blutdruckwerten ein besonders hohes Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko. Kardioprotektive Medikamente verbessern das Überleben von Patienten mit steigendem und fallendem Blutdruck in großem Ausmaß.
Published: 11 December 2012
Dialyse aktuell, Volume 16, pp 558-559; https://doi.org/10.1055/s-0032-1332761

Abstract:
Ende September veranstaltete das Transplantationszentrum Virchow-Klinikum und der AKTX in Berlin das jährliche Arzt-Patienten-Seminar. Die Redner informierten die anwesenden Patienten umfangreich zum Thema "Transplantationsskandal" und klärten eventuelle Missverständnisse auf. Auch die Patienten äußerten ihre Wünschen an die Politik und Mediziner. An die Vorträge schlossen sich rege Diskussionen an.
Published: 11 December 2012
Dialyse aktuell, Volume 16, pp 556-556; https://doi.org/10.1055/s-0032-1332760

Abstract:
Im nächsten Jahr findet der Hauptstadtkongress des fnb vom 05.–07.04. in Berlin-Spandau statt. Diesmal beginnt die Veranstaltung schon am Freitag. Das Motto des Kongresses ist "Dialyse gestalten – zukunftsorientiert, interdisziplinär, praxisnah". Für die Posterausstellung können Sie noch ein Poster zu einem interessanten nephrologischen Thema erstellen.
Published: 11 December 2012
Dialyse aktuell, Volume 16, pp 554-555; https://doi.org/10.1055/s-0032-1332759

Abstract:
Die AfnP und der Georg Thieme Verlag vergaben auf dem 34. AfnP-Symposium zum siebten Mal den Förderpreis Nephrologische Pflege. Den ersten Platz belegte Elke Schlund mit dem Thema "Die Gefäßprothese als problematischer Dialysezugang". Für den Förderpreis Nephrologische Pflege 2013 ist der Einsendeschluss am 30.06. Interessierte können den Kriterien entsprechende Einzel- oder Gruppenarbeiten bei der AfnP-Geschäftsstelle einreichen.
Published: 11 December 2012
Dialyse aktuell, Volume 16, pp 552-552; https://doi.org/10.1055/s-0032-1332758

Abstract:
Rahmendaten: Termin: Montag, 25.02., bis Freitag, 01.03.2013 Tagungsort: Hotel Stern, Sterngasse 17, 89073 Ulm, Tel.: 0731/1552-0, Internet: www.hotelstern.de Gebühr je Kurs: 650 Euro inkl. Pausenverpflegung im Tagungshotel Anmeldung: bitte schriftlich an die WBS-Ulm, Käppelesweg 8, 89129 Langenau, Tel.: 07345-22933, E-Mail: [email protected]
Published: 11 December 2012
Dialyse aktuell, Volume 16, pp 544-552; https://doi.org/10.1055/s-0032-1332757

Abstract:
Das AfnP-Symposium fand 2012 zum ersten Mal Ende September statt. Am 29. und 30.09.2012 nahmen circa 350 zahlende Teilnehmer an den interessanten Workshops und Vorträgen teil. Das erstmals veranstaltete "Forum Technik" kam sehr gut an. Im nächsten Jahr wird das Symposium in Fulda vom Samstag- und Sonntagtermin auf den Freitag und Samstag verlegt (neuer Termin: 27. und 28.09.2013).
Published: 11 December 2012
Dialyse aktuell, Volume 16, pp 542-542; https://doi.org/10.1055/s-0032-1332756

Abstract:
Die 1979 gegründete AfnP ist mit über 1500 Mitgliedern der größte nationale Berufsverein für die nephrologische Pflege. Selbstverständlich finden auch andere Berufsgruppen aus dem Tätigkeitsfeld der Nephrologie und Nierenersatztherapie sowie verwandte Verfahren in der AfnP einen Ansprechpartner. In ihrer Vereinsgeschichte hat die AfnP wichtige Ziele erreicht und viele Anliegen ihrer Mitglieder realisiert.
Christiane Erley
Published: 8 September 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 340-340; https://doi.org/10.1055/s-0043-110553

Abstract:
In dem vorliegenden Heft wird auf den Aspekt der „Gendermedizin“ bzw. auf „frauenspezifische Aspekte“ in der Nephrologie eingegangen. Der Hintergrund, sich mit dieser Symptomatik näher zu beschäftigen, ist natürlich einerseits, dass Männer und Frauen unterschiedlich erkranken und auch unterschiedlich genesen. Die Symptomatik des Krankheitsverlaufes, die Reaktion auf die Medikation und auch die Grundhaltung gegenüber der Gesundheit und Krankheit sind geschlechtlich unterschiedlich geprägt. Viele Nachbarfächer, insbesondere die Kardiologie, haben bereits vor vielen Jahren diese Problematik aufgegriffen und sich strukturiert mit den Fragen geschlechtsspezifischer Unterschiede in Symptomatik und Behandlung beschäftigt. Wir Nephrologen fangen erst in letzter Zeit an, diese speziellen Aspekte unseres ärztlichen Handels zu beleuchten bzw. näher zu untersuchen. In dieser Ausgabe der Dialyse aktuell soll daher auf spezielle Bereiche der Nephrologie im Hinblick auf die Unterschiede zwischen Männern und Frauen eingegangen werden. So geht Prof. Sylvia Stracke, Greifswald, die 2012 ebenfalls als Gasteditorin eines Schwerpunktheftes zum Thema „Gender Medicine in der Nephrologie“ in der Dialyse aktuell fungierte, ausführlich auf geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Behandlung dialysepflichtiger Patienten ein. In diesem Artikel diskutiert sie auch neuere Ergebnisse der geschlechtsspezifischen Unterschiede von Nierenerkrankungen inkl. der Unterschiede bei den begleitenden kardiovaskulären und allgemeinmedizinischen Veränderungen. Obwohl nach wie vor große randomisierte Studien hinsichtlich der geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Pathogenese und Progression von Nierenerkrankungen bestehen, gibt es doch einige Daten, die klar zeigen, dass insbesondere in der Dialyse genderspezifische Unterschiede beachtet werden müssen und Nephrologen dies in ihren Arbeitsalltag integrieren sollten. Dies wird auch durch eine große, weltweit angelegte Untersuchung belegt, die kürzlich in "Seminars of Nephrology" erschien und die Situation der nierenkranken Frauen weltweit beleuchtete (siehe Rubrik „Journal-Club“ in dieser Ausgabe). Ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit den Aspekten der Arzneimitteltherapie bei nierenkranken Patienten im Hinblick auf die Unterschiede zwischen Mann und Frau. Prof. Karen Nieber, Leipzig, zeigt in ihrem Artikel nicht nur Unterschiede im Hinblick auf die Pharmakogenetik auf, sondern weist auch darauf hin, dass die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Nierenfunktion zu einer unterschiedlichen Pharmakodynamik führen. Darüber hinaus sind Einflüsse durch die Sexualhormone bekannt. Daneben gibt es gute Untersuchungen zu unterschiedlichen genetisch bedingten Abbau- und Metabolisierungsprozessen von Pharmaka, die einen Teil der bekannten geschlechtsspezifischen unterschiedlichen Nebenwirkungsprofile von z. B. Betablockern ausmachen könnten. Außerdem spielen natürlich auch psychosoziale Faktoren, die geschlechtsspezifisch unterschiedliche Therapieadhärenz bedingen können, eine Rolle. Der Beitrag, der sich speziell mit einem frauenspezifischen Problem beschäftigt, nämlich der Schwangerschaft bei Patientinnen mit Nierenerkrankungen, kommt aus Köln: Prof. Christine Kurschat zeigt die neuesten Entwicklungen und Daten bei schwangeren Patientinnen mit vorbestehenden Nierenerkrankungen und bei Patientinnen mit Nierenerkrankungen in der Schwangerschaft. Ich wünsche allen beim Lesen dieser Artikel viel Spaß und würde mich freuen, wenn der sehr wichtige Aspekt der Gendermedizin im Hinblick auf die Behandlung von Frauen und Männern auch in der Nephrologie vermehrt Einzug hält.
Published: 8 September 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 328-328; https://doi.org/10.1055/s-0043-118277

Abstract:
Die Arbeitsgruppe „European Renal Nutrition“ der „European Renal Association – European Dialysis Transplant Association“ (ERA-EDTA) diskutiert in einer Veröff entlichung [1] die Vor- und Nachteile der mediterranen Ernährung bei Nierenpatienten. Grundsätzlich empfiehlt sie diese Diät, sie habe zahlreiche positive Effekte. Allerdings sollten bei nierenkranken Patienten, die sich mediterran ernähren, regelmäßig die Laborparameter überprüft werden, und zwar insbesondere die Serum-Kalium-Werte. Denn unter der mediterranen Diät wird vermehrt Kalium zugeführt.
Published: 8 September 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 320-320; https://doi.org/10.1055/s-0043-116585

Abstract:
Zum achten Mal möchten wir, die staatlich anerkannte Nephrologische Weiterbildungsstätte Ulm (www.wbs-ulm.de) in Kooperation mit der AfnP e. V. (www.afnp.de) und dem Georg Thieme Verlag (www.thieme.de), Sie herzlich zur Nephro Fachtagung Ulm in die l(i)ebenswerte Doppelstand Ulm/Neu-Ulm einladen. Mit 170 000 Einwohnern zählt sie zu den 8 größten Städten Süddeutschlands. Sie finden hier historisches Ambiente und moderne lebendige Kulturszene nebeneinander. Durch die verkehrstechnisch zentrale Lage in Süddeutschland an der Autobahn A8 (Stuttgart–München) und A7 (Würzburg – Kempten) ist sie für alle gut erreichbar. Auch mit der Bahn ist die Doppelstadt gut angebunden. Ebenso ermöglichen 3 Flughäfen (Stuttgart 70 km, Memmingen 40 km und München 140 km) eine schnelle und komfortable Anreise. Das multidisziplinäre Programm mit namhaften und anerkannten Referenten wird Sie ansprechen. Parallel zu den Vorträgen bieten Firmen Workshops an. Wir wünschen uns einen anregenden Gedankenaustausch mit unseren Fachreferenten und den Teilnehmern. Ein Blick über den Tellerrand hinaus hat noch nie geschadet. Donnerstag, 01.03.18, Apherese-Treff (kostenfrei): 14:00 h bis ca. 16:30 h Freitag, 02.03.18: 09:00 h bis ca. 16:30 h Samstag, 03.03.18: 08:30 h bis ca. 16:00 h Die Veranstaltung richtet an alle in der Nephrologie tätigen Berufsgruppen wie Pflegekräfte, medizinische Fachangestellte, Diätassistenten, Techniker und Ärzte. Berufl ich Pflegende erhalten für die Teilnahme Registrierungspunkte für Pflegekräfte. Hotel und Rasthaus Seligweiler GmbH & Co KG, Seligweiler 1, 89081 Ulm-Seligweiler, Internet: www.hotel-seligweiler-ulm.de Das Tagungshotel Hotel Seligweiler befi ndet sich im nahen Umfeld der Innenstadt von Ulm (10 km), mit sehr guter Verkehrsanbindung. Für unsere Teilnehmer konnten wir eine attraktive Übernachtungspauschale vereinbaren (bitte bei der Buchung unter der Tel. 0731/2054-0 das Codewort „Nephro Tagung“ angeben). Das Hotel Seligweiler ist ca. 10 km vom Hauptbahnhof Ulm entfernt. Vom Hauptbahnhof Ulm aus fährt die Buslinie 58 direkt zum Hotel. Ab dem Hauptbahnhof Ulm können Sie im Vorfeld unter der Rufnummer 07345/9699-0 ein Sammeltaxi der Firma Steck bestellen. Es wartet auf Sie, wenn Sie den Hauptausgang verlassen und sich links in Richtung Hauptpostamt halten. Beim Navigationsgerät verwenden Sie bitte die folgende Anschrift: Ort: Langenau, Straße: Seligweiler, Hausnummer: 1 Direkt am Hotel Seligweiler stehen kostenfreie Parkplätze zur Verfügung. Frühbucher bis zum 12.01.2018 mit schriftlicher Anmeldung und Überweisung bis zum 19.01.2018 zahlen für beide Tage nur 100 Euro. Die Tageskarte kostet 60 Euro. Ab dem 13.01.2018 zahlen Sie für beide Tage 130 Euro und für die Tageskarte 70 Euro. Die Eintrittskarten sind personenbezogen und nicht übertragbar. An der Kasse ist nur Barzahlung möglich. Entsprechend der Höhe Ihres Bildungsgutscheins vergünstigt sich die Tagungsgebühr. Bitte bringen Sie Ihren Bildungsgutschein für 2018, Ihren Mitgliedsausweis und Ihren Personalausweis mit. Werden Sie Mitglied und nutzen Sie die zahlreichen Vorteile. Einen Mitgliedsantrag finden Sie auf www.afnp.de . Eine schriftliche Anmeldung und Nutzung der Frühregistrierung ist bis zum 12.01.2018 ist möglich (Vorabüberweisung bis 19.01.2018). Nach dieser Zeit können Sie sich gerne weiterhin ohne Nutzung des Frühbucherrabatts anmelden. Oder Sie kommen unangemeldet zur Veranstaltung und zahlen in bar die Tagungsgebühr. Bitte nutzen Sie das Anmeldeformular auf www.nephro-ulm.de und melden Sie sich schriftlich per Fax, Post oder per Mail ( [email protected] de) an. Sie erhalten per E-Mail eine Anmeldebestätigung. Mit der Anmeldebestätigung und Ihrem Überweisungsformular kommen Sie an die Kasse. Auch ohne Anmeldung können Sie zur Tagung kommen. Bitte planen Sie dann entsprechende Wartezeit an der Kasse ein. Donnerstag, den 01.03.18: ca. 15:00 h–17:30 h Freitag, den 02.03.18: 07:30 h–10:00 h Samstag, den 03.03.18: 08:00 h–10:00 h Produktinformationen können platziert und Gespräche mit den Teilnehmer in den Pausen geführt werden. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen und die Buchung von Tischfl ächen an das Tagungsbüro. Nephro Fachtagung Ulm, Marion Bundschu, Käppelesweg 8, 89129 Langenau, Tel.: 07345/22933, E-Mail: [email protected] , Internet: www.nephro-ulm.de
Published: 8 September 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 329-329; https://doi.org/10.1055/s-0043-118200

Abstract:
Ein Tapetenwechsel tut immer gut! Dank der Feriendialyse ist eine optimale Versorgung auch am Urlaubsort garantiert. Urlaub in den Bergen oder am Meer? In der Broschüre „Dialyse auf Reisen 17/18“, die diesen Spätsommer vom Verband Deutsche Nierenzentren (DN) e. V. in der 15. Auflage herausgebracht wird, finden nierenkranke Patienten rund 500 aktuelle Adressen von Dialysepraxen in Deutschland und dem Ausland und können so den nächsten Urlaub sorglos planen.
Herbert Stradtmann
Published: 8 September 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 334-336; https://doi.org/10.1055/s-0043-116642

Abstract:
Der Säure-Basen-Haushalt und Körperfunktionen sind eng verknüpft. Eine metabolische Azidose (mA) hat viele negative Auswirkungen, auch auf die Nierenfunktion. Die mA ist in ihren unterschiedlichen Schweregraden mittels Blutgasanalyse leicht zu enttarnen. Ein Standardbikarbonat von unter 22 mmol/l gilt als kritisch und sollte Anlass sein, die Ursachen zu suchen, diese zu behandeln und gegen die Azidose vorzugehen. Am besten eignen sich orale, magensaftresistente Natriumhydrogenkarbonat-Präparate.
Christian Schäfer
Published: 8 September 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 315-315; https://doi.org/10.1055/s-0043-110555

Abstract:
In dieser Ausgabe der Dialyse aktuell können Sie zum ersten Mal einen Beitrag zur Rubrik „Apherese A–Z“ lesen. Die Beitragsserie haben die Arbeitsgemeinschaft für nephrologisches Personal (AfnP e. V.) und ich konzeptioniert sowie ins Leben gerufen, um Ihnen in m. o. w. alphabetischer Reihenfolge Grundlagen und Hintergründe zur Apherese näher zu bringen. Dies ist ein Thema, bei dem oft noch Informations- und Klärungsbedarf besteht. Die Rubrik wird ab sofort voraussichtlich in jeder zweiten Ausgabe der Dialyse aktuell enthalten sein und soll sich in aller Kürze auf das Wesentliche zu einem Unterthema beschränken. Angesprochen als Autoren und Leser sind alle Personen, die beruflich mit der Apherese zu tun haben – also Pflegekräfte, Ärzte sowie Mitarbeiter von Firmen und Instituten, die mit der Apherese assoziiert sind. Wenn Sie selbst einen Beitrag zur Rubrik „Apherese A–Z“ verfassen möchten, können Sie gerne die hierfür zuständige Gutachterin der AfnP e. V. Ines Schulz-Merkel kontaktieren ([email protected] oder [email protected]). Sie übernimmt die Koordination und Planung der Beitragsthemen zur Rubrik „Apherese A–Z“ sowie das inhaltliche Review dieser Artikel. Hiermit sichern wir die Objektivität und Richtigkeit der Inhalte ab. Bei Frau Schulz-Merkel erhalten Sie auch Informationen zur terminlichen Planung der Beiträge zur neuen Artikelserie sowie zu den Modalitäten wie Artikellänge etc. Die AfnP e. V. und ich freuen uns über Ihre Rückmeldungen und v. a. auch über die Bereitschaft, einen Artikel für die Serie „Apherese A–Z“ zu schreiben. Sie finden in dieser Ausgabe der Dialyse aktuell noch viele weitere interessante Beiträge, so z. B. auch die Artikel zum Schwerpunktthema „Frau und Niere“, die ich Ihnen wärmstens empfehlen kann. Die vorliegende Ausgabe erscheint zudem zum Kongress für Nephrologie der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN), der vom 14.–17.09.2017 in Mannheim stattfindet. Schon traditionell liegen daher diesem Heft die Jahrespublikation Kompendium Nephrologie 2017 sowie die Kongresszeitung Current congress bei, die viele informative Beiträge von kompetenten Autoren enthalten. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre der aktuellen Publikationen und ggf. einen interessanten Kongressbesuch!
Published: 8 September 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 322-323; https://doi.org/10.1055/s-0043-116587

Abstract:
Bei der regionalen Fortbildungsveranstaltung Tauberfranken der Arbeitsgemeinschaft für nephrologisches Personal (AfnP e. V.) konnten die interessierten Teilnehmer bei hochsommerlichen Außentemperaturen in die angenehme Kühle eines Schlosses eintauchen. Im Roten Saal des Deutschherrenschlosses von Bad Mergentheim hatte AfnP-Mitglied Udo Irmer, Markelsheim, alle notwendigen Vorbereitungen getroffen.
Christian Breu
Published: 8 September 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 332-332; https://doi.org/10.1055/s-0043-117987

Abstract:
Dieser Artikel ist der Beginn einer Reihe über den Themenbereich Apherese in der Dialyse aktuell („Apherese A–Z“). Er definiert, was unter dem Begriff „Apherese“ zusammengefasst wird und welche Therapieoptionen möglich sind.
Published: 8 September 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 347-351; https://doi.org/10.1055/s-0043-116571

Abstract:
ZUSAMMENFASSUNG: Vielen Fragen zur geschlechtsspezifischen Anwendung von Pharmaka bei Patienten mit Niereninsuffizienz sind noch nicht beantwortet. Es gibt einige wesentliche biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau in Bezug auf die Nierengesundheit. Insbesondere bei älteren Frauen macht sich die geringere Filterleistung der Nieren bemerkbar. Wenn Medikamente z. B. gegen Bluthochdruck, Herzinsuffizienz oder bei Auftreten eines Diabetes mellitus in gleicher Dosierung für beide Geschlechter verabreicht werden, kann dies für diese Patientinnen negative Folgen haben. In jedem Fall sollte bei Frauen ab 70 Jahren die Dosis von Medikamenten, die bevorzugt über die Nieren ausgeschieden werden, überprüft und ggf. reduziert werden. So kann nicht nur das insgesamt bei Frauen erhöhte Risiko unerwünschter Arzneimittelwirkungen reduziert werden, sondern auch geschlechtsspezifischen Unterschieden im Ansprechen auf eine Pharmakotherapie Rechnung getragen werden. Mit Ausnahme der Kardiologie gibt es allerdings keine in den internationalen Leitlinien verankerten geschlechtsspezifischen Aspekte in der Arzneimitteltherapie.
Published: 8 September 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 339-339; https://doi.org/10.1055/s-0043-110552

Abstract:
Die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Prävalenz und der Progression der chronischen Nierenerkrankung sind noch wenig erforscht. Noch geringer ist unser Wissen über die geschlechtsspezifischen Unterschiede beim Zugang zur medizinischen Versorgung. Letztlich hängt die Gleichbehandlung der Frau von den aufgewandten Kosten für das Gesundheitswesen und dem gesellschaftlichen System ab.
Franka Köhler
Published: 8 September 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 324-324; https://doi.org/10.1055/s-0043-116586

Abstract:
Im Jahr 2018 werden die AfnP e. V. und die Dialyse aktuell zum zwölften Mal den Förderpreis Nephrologische Pflege vergeben. Das Preisgeld von 1500 Euro stiftet der Georg Thieme Verlag.
Published: 8 September 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 326-326; https://doi.org/10.1055/s-0043-116588

Abstract:
Schon bald sind wieder 2 Jahre vorbei und wir bereiten uns auf den nächsten Dreiländer-Kongress (DLK) in Konstanz am Bodensee vor, der vom 15.–17.11.2018 zum elften Mal stattfinden wird. Das Motto wird sein „Das nephrologische Team: DIE Schnittstelle in der Nierenersatztherapie“ mit den Themenschwerpunkten Schnittstelle Pflegeteam, Patient, Technik, interdisziplinäres Team, Zugangsmanagement und länderspezifische Pflegeentwicklung; wie immer wird es ein freies Forum geben.
Published: 8 September 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 318-318; https://doi.org/10.1055/s-0043-110562

Abstract:
Die AfnP e. V. wurde als gemeinnütziger Verein 1978 gegründet. Wir vertreten die Interessen des gesamten nephrologischen Teams.
Published: 8 September 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 330-330; https://doi.org/10.1055/s-0043-110558

Abstract:
In den Anfängen der modernen Peritonealdialyse (PD) war die Peritonitis die gefürchtetste Komplikation 1. Trotz technischer Verbesserungen spielen infektiöse Komplikationen (PD-assoziierte Peritonitis, Exit- und Tunnelinfektionen) weiterhin eine wichtige Rolle. Einige „Neuerungen“ der kürzlich erschienenen, aktualisierten ISPD-Guidelines sollen im Folgenden erläutert werden.
Dietmar Wiederhold
Published: 8 September 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 338-338; https://doi.org/10.1055/s-0043-110561

Abstract:
Musiktherapeutische Maßnahmen gewinnen zunehmend als komplementäre und nicht pharmakologische Pflegeinterventionen an Bedeutung. Obwohl Musik bereits bei Patienten an der Hämodialyse für ein emotionales Wohlbefinden, zur Reduzierung von Blutdruckschwankungen, Angst und Depressionen angewendet wird, existieren zum Studienzeitpunkt keine klinischen Forschungsberichte, welche die therapeutischen Wirkungen evaluieren. Die Studie zielte darauf ab, die Effekte von Live-Saxofon-Musik auf verschiedene physiologische Parameter sowie auf das Erleben von Schmerz, der Stimmungslage und die Intensität von Juckreiz bei Hämodialysepatienten zu untersuchen.
Published: 8 September 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 353-357; https://doi.org/10.1055/s-0043-116583

Abstract:
ZUSAMMENFASSUNG: Eine reduzierte Nierenfunktion beeinflusst die Fertilität und geht in der Schwangerschaft mit einem erhöhten Risiko für Mutter und Kind einher. Dieses Risiko hängt von der Schwere der Nierenfunktionseinschränkung ab. Frauen mit geringer Niereninsuffizienz und normalem Blutdruck haben meist kein erhöhtes Risiko. Frauen mit schwerer Niereninsuffizienz haben in bis zu 92 % der Fälle Komplikationen, daher sollte in diesem Fall mit der Schwangerschaft gewartet werden, bis eine Nierentransplantation erfolgreich durchgeführt wurde, denn diese führt zu einer deutlichen Reduktion der Komplikationen. Wenn eine nierentransplantierte Patientin einen Schwangerschaftswunsch äußert, sollte die medikamentöse Therapie vor dem Eintreten der Schwangerschaft bereits umgestellt werden. Dies betrifft i. d. R. immunsuppressive und antihypertensive Medikamente. Durch eine Schwangerschaft können sich vorbestehende Glomerulonephritiden verschlechtern, insbesondere die Lupusnephritis und die Nierenbeteiligung bei systemischer Sklerose. Harnwegsinfekte müssen in der Schwangerschaft differenziert antibiotisch therapiert werden.
Published: 8 September 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 327-327; https://doi.org/10.1055/s-0043-118278

Abstract:
Auch in diesem Jahr erwartet Sie wieder ein interessantes Programm rund um die Pflege von transplantierten Patienten. Die Gebiete reichen u. a. von der Pädiatrie über Speziellem aus dem Bereich der Organtransplantation und Fortbildungsmöglichkeiten bis hin zum Sozialrecht bei Transplantation. Außerdem findet wie im letzten Jahr eine Posterpreisverleihung statt.
Published: 1 July 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 276-282; https://doi.org/10.1055/s-0043-110547

Abstract:
ZUSAMMENFASSUNG: Das Überleben von Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz konnte in den zurückliegenden Jahrzehnten trotz Optimierungen bei den technischen Möglichkeiten der Hämodialyse (HD) nur unzureichend im Vergleich zur nierengesunden Bevölkerung verbessert werden. Damit rückt die Lebensqualität unserer Patienten zunehmend in den Vordergrund. Bis weitere technische Innovationen vorhanden sind, um die komplexen physiologischen Funktionen der Niere besser nachahmen zu können, wird noch Zeit vergehen. Daher ist es wichtig, für den individuellen Patienten das beste Dialyseregime zu wählen. In dieser Übersichtsarbeit wird die aktuelle Datenlage in Bezug auf den rechtzeitigen HD-Beginn, die Behandlungsfrequenz und -dauer, die Bedeutung der residualen Nierenfunktion, die Wahl des HD-Verfahrens und der HD-Filter zusammenfassend dargestellt. Daneben wird auf die Empfehlungen der 2015 aktualisierten Empfehlung der „Kidney Disease Outcomes Quality Initiative“ (KDOQI) und der 2007 veröffentlichten „European Renal Best Practice“ (ERBP) zum Thema Hämodialyse eingegangen.
Mark Alscher
Published: 1 July 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 275-275; https://doi.org/10.1055/s-0043-110536

Abstract:
Die Subspezialität Nephrologie innerhalb des Fächerkanons der Inneren Medizin hat als Besonderheit, dass das Zielorgan (die Niere) bei Versagen ersetzt werden kann. Dies ist ein Privileg, welches uns von anderen Subspezialitäten unterscheidet, die in der Regel nur die Organtransplantationen anbieten können, was für viele Patienten nicht realisierbar ist.
Published: 1 July 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 298-301; https://doi.org/10.1055/s-0043-110537

Abstract:
ZUSAMMENFASSUNG: Der Erhalt der Shuntfunktion hat eine hohe Priorität und erfordert nicht selten die Inkaufnahme eines erhöhten Therapierisikos. Dies führt zwangsläufig zur Entwicklung eines differenzierten Komplikationsmanagements, um den Shunterhalt auch bei Komplikationen in der Mehrzahl der Fälle zu erreichen.
Published: 1 July 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 302-305; https://doi.org/10.1055/s-0043-110544

Abstract:
ZUSAMMENFASSUNG: Im Sinne einer evidenzbasierten Praxis sollte die moderne Pflege ihr Handeln auf beste wissenschaftliche Belege gründen. Hierzu liefern Fachzeitschriftenartikel im Vergleich zu anderen Publikationsarten besonders aktuelle Informationen. Auch wenn Fachartikel über Spezial-Suchmaschinen und Spezial-Datenbanken schnell identifiziert werden können, gestalten sich der Umgang und die Einschätzung der Qualität der vorgefundenen Literatur oft schwer. Um das Finden, Lesen und Beurteilen der Artikel zu erleichtern, werden in diesem Artikel nützliche Hinweise vorgestellt, die gerade im Literaturstudium im Rahmen von Pflegefacharbeiten hilfreich sind.
Franka Köhler
Published: 1 July 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 269-269; https://doi.org/10.1055/s-0043-114259

Abstract:
Im Jahr 2017 werden die AfnP e. V. und die Dialyse aktuell zum elften Mal den Förderpreis Nephrologische Pflege vergeben. Das Preisgeld von 1500 Euro stiftet der Georg Thieme Verlag.
Christian Schäfer
Published: 1 July 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 263-263; https://doi.org/10.1055/s-0043-110535

Abstract:
Eine Entwicklung, die es in der Pflege aufmerksam zu beobachten gilt, ist der freiwillige Wechsel von der Festanstellung in die Leiharbeit. Auf den ersten Blick erscheint es seltsam, dass Pflegekräfte einen festen Arbeitsplatz und eine möglicherweise sehr sichere Anstellung aufgeben, um als Leiharbeiter ein eher unsteteres Leben zu führen. Schaut man aber etwas genauer hin, so zeigen sich dann doch Vorteile, die in gewissen Lebensumständen für die Arbeit bei einem Personaldienstleister sprechen: So sind genau geregelte Arbeitszeiten ein Plus gegenüber der Gefahr, dass man bei Personalknappheit bei der Festanstellung in einer Klinik vom Arbeitgeber zu Überstunden etc. verpflichtet wird. Das bedeutet planbarere und somit familienfreundlichere Bedingungen. Zudem kann man die evtl. gewonnene oder zumindest fest eingeplante Zeit für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen nutzen. Bei einer bestehenden oder drohenden Überlastung wäre es über den Weg in die Leiharbeit auch möglich, zumindest den Faktor „Arbeitszeit“ zu reduzieren. Vor dem Hintergrund der verhältnismäßig großen Belastung von Pflegekräften in Deutschland sind diese Bonuspunkte nicht zu unterschätzen.
Anne Großmann, Charlotte Schrooten
Published: 1 July 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 272-272; https://doi.org/10.1055/s-0043-114316

Abstract:
Der Verband Deutsche Nierenzentren (DN) e. V. möchte seine Mitglieder bei der Suche nach ausgebildetem Personal für die nephrologische Praxis und Dialyse unterstützen. Daher wurde kürzlich als neuer Service für ordentliche DN-Mitglieder eine Stellenbörse für Praxispersonal auf der Homepage des Verbands eingerichtet.
Mark Dominik Alscher
Published: 1 July 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 274-274; https://doi.org/10.1055/s-0043-110534

Abstract:
Aktuell findet eine breite Diskussion statt, ob die Form der assistierten Peritonealdialyse (Durchführung mit Unterstützung durch Familie, Pflegedienst oder weitere Gesundheitsberufe) eine Hilfe zur verbreiterten Einführung der Peritonealdialyse gerade für ältere Patienten sein kann, bei welchen häufig Hindernisse für eine selbstständige Peritonealdialyse festzustellen sind. Die wenigen Daten, die es zu dieser Methode gibt, haben den Verdacht nahegelegt, dass bei einer assistierten Peritonealdialyse vermehrt stationäre Aufenthalte notwendig werden.
, Gunnar Schley, Carsten Willam
Published: 1 July 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 283-289; https://doi.org/10.1055/s-0043-113493

Abstract:
ZUSAMMENFASSUNG: Die regionale Zitratantikoagulation ist inzwischen zum oftmals bevorzugten Antikoagulationsverfahren in der chirurgischen und anästhesiologischen Intensivmedizin geworden. Dem Nachteil des höheren Aufwandes und der Bedenken wegen Nebenwirkungen stehen die Vorteile gegenüber, weniger Blutverlust zu erleiden, höhere Filterlaufzeiten und konsekutiv höhere Dialysedosen zu erreichen und auch blutungsgefährdete Patienten behandeln zu können. Für die intermittierenden Verfahren gibt es mittlerweile ebenfalls zahlreiche Protokolle, die jedoch als weniger validiert gelten können. Die Weiterentwicklung der Zitratantikoagulation verspricht auch vorteilhaft für den intermittierenden Dialysebereich und der Therapie chronischer Dialysepatienten zu sein.
Stephanie Schikora
Published: 1 July 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 273-223; https://doi.org/10.1055/s-0043-115661

Abstract:
Schon ein einfaches personalisiertes Heimtrainingsprogramm von niedriger Intensität, das vom Dialysepersonal gemanagt wird, kann die körperliche Funktion und die Lebensqualität von Dialysepatienten verbessern – dies ist das Ergebnis der EXCITE-Studie [1], die auf dem diesjährigen ERA-EDTA-Kongress in Madrid als Late-Breaking-Trial präsentiert wurde.
Published: 1 July 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 290-295; https://doi.org/10.1055/s-0043-113641

Abstract:
ZUSAMMENFASSUNG: Obwohl bei der Peritonealdialyse (PD) in den letzten 30 Jahren größere Fortschritte als bei der Hämodialyse (HD) erzielt werden konnten und das Überleben an der PD mit derjenigen an der HD vergleichbar ist mit einem Trend zu einem besseren Patientenüberleben in den ersten Jahren, ist die PD immer noch unterrepräsentiert. Es gibt nur sehr wenige harte Kontraindikationen für die PD. Es bestehen aber immer noch viele Vorurteile und vermeintliche Kontraindikationen. PD ist gut möglich bei Patienten mit Voroperationen, mit Anus praeter, bei Schwangerschaft, nach Herz- und Lungentransplantation, bei Adipositas, polyzystischer Nierenerkrankung und Leberzirrhose mit Aszites. Auch eine PEG muss keine Kontraindikation für die PD sein. Sowohl bei der HD als auch bei der PD wird das Konzept der „incremental“ Dialyse diskutiert. Bei der PD konnte gezeigt werden, dass das Outcome bei einem PD-Beginn mit weniger als 4 Beutelwechseln nicht schlechter ist als die Standardtherapie. Die Lebensqualität wird dadurch auf jeden Fall verbessert und die PD für die Patienten attraktiver. Eine gefürchtete Komplikation der PD ist die EPS. Erfreulicherweise konnte ein Rückgang der Inzidenz in den letzten Jahren verzeichnet werden. Die Bestimmung von Zytokinen im Effluat hat sich bislang nicht als Frühdiagnose der EPS bewährt. Der zurzeit beste Parameter zur Früherkennung des Risikos für eine Entwicklung der EPS ist die Abnahme des freien Wassertransportes auf unter 75 ml und/oder der Abfall des Dialysatnatriums nach 6 Minuten um weniger als 5 mmol/l.
Published: 1 July 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 268-268; https://doi.org/10.1055/s-0043-114147

Abstract:
Am 24. und 25.11.2017 findet das AfnP-Symposium an einem neuen Tagungsort (Klinikum Fulda) mit dem „Forum Technik“ und dem „PD Basic Day“ statt. Am 23.11.2017 veranstalten wir den Apherese-Treff. Am 24.11.2017 findet zudem die AfnP-Mitgliederversammlung statt. Das Symposiums-Programm finden Sie u. a. unter www.afnp.de. Zudem gibt es aktuelle Entwicklungen bzgl. des Curriculum Dialyse und zur außerordentlichen Mitgliedschaft.
Timo Meusel
Published: 1 July 2017
Dialyse aktuell, Volume 21, pp 270-270; https://doi.org/10.1055/s-0043-114302

Abstract:
Wie in der letzten Ausgabe beschrieben, umfasst unsere Aufgabe, die qualitativ gute Betreuung unserer Patienten zu gewährleisten, nicht nur die Strukturierung der dialysespezifischen Tätigkeit, sondern alle Aspekte der Pflege. Um dieser ganzheitlichen Sicht Rechnung zu tragen, ist es empfehlenswert, sich für ein Pflegemodell zu entscheiden und danach die Pflegetätigkeiten zu kategorisieren und zu standardisieren (z. B. das „Modell der Lebensaktivitäten (LA)“ nach Nancy Roper).
Gerhard Krönung
Published: 1 July 2011
Dialyse aktuell, Volume 15, pp 350-353; https://doi.org/10.1055/s-0031-1286011

Abstract:
Jeder arteriovenöse Shunt führt zu einer lokoregionären Senkung des Perfusionsdrucks und stört damit die physiologische Regulierung der lokoregionären Durchblutung über eine periphere Widerstandsänderung. Ist die Fähigkeit des Körpers zur peripheren Widerstandssenkung pathologisch eingeschränkt (wie beim Diabetes mellitus oder der Arteriosklerose), wird die Entstehung eines Stealsyndroms nach einer Shuntanlage begünstigt. Each av-shunt leads to a decrease of the locoregional perfusion pressure and thereby disturbes the physiologic regulation (decrease of peripheral resistance) of the locoregional blood circulation. Is the ability to decrease the peripheral resistance pathologically reduced (p. e. in case of diabetic or atherosclerotic vascular lesions), the incidence of a SASS after creating an av-shunt increases significantly.
Claudia Schwarzkopf
Published: 1 July 2011
Dialyse aktuell, Volume 15, pp 346-348; https://doi.org/10.1055/s-0031-1286010

Abstract:
Immer mehr Dialysezentren behandeln auch die meist chronischen Wunden ihrer Patienten. Dialysepatienten sind wegen ihrer Grunderkrankungen und ihrer Lebenssituation besonders anfällig für Wundinfektionen. Dennoch macht eine Antibiotikagabe oder der Einsatz von Antiseptika auf der Wunde nicht immer Sinn. Jedes Øffnen eines Verbandes setzt die darauf befindlichen Erreger frei, sodass neben der obligaten Personalhygiene auch der Arbeitsablauf und die Flächendesinfektion von Bedeutung sind. Dieser Artikel zeigt den derzeitigen Stand der Technik bei der hygienischen Wundversorgung. A growing number of dialysis centers usually treat the chronic wounds of their patients. Dialysis patients are particularly prone to wound infections because of their underlying diseases and their psychic situation. Nevertheless, the use of an antibiotic or antiseptics on the wound does not always make sense. Each opening of a wound cover releases the bacteria on the wounds, so that obligatory personal hygiene, correct work-flow and surface disinfection are mandatory. This article shows the current state of the art in the hygienic wound care.
Andreas Schwarzkopf
Published: 1 July 2011
Dialyse aktuell, Volume 15, pp 340-345; https://doi.org/10.1055/s-0031-1286009

Abstract:
Trotz aller Versuche, multiresistente Erreger einzudämmen, nehmen deren Anzahl und Verbreitung weiter zu. Vor allem ESBL gewinnen an Raum. Viele Dialysezentren haben nicht genügend Einzelplätze, um alle Patienten zu isolieren. Die funktionelle Isolierung kann eine Möglichkeit sein, mehr Patienten mit multiresistenten Erregern zu dialysieren, ohne die Mitpatienten zu gefährden. Die funktionelle Isolierung erfordert gute Kenntnisse der Erregerübertragung und der erforderlichen Hygieneregeln. Ausreichend motiviertes und geschultes Personal ist eine Bedingung. In diesem Artikel stelle ich die Prinzipien der funktionellen Isolierung an einem Fallbeispiel dar. Against all measures, cases of colonizations and infections with multiresistant bacteria still increase. ESBL especially cause more infections. Many hemodialysis centers do not have enough places in extra single rooms to isolate those patients. Functional isolation, better known as contact precautions, is a possibility for helping colonized patients without generating additional risks for other patients. This method needs knowledge in microbial transmission and hygiene measures. Enough motivated and instructed personnel is obligate. In this article, I demonstrate the principles of functional isolation at a case example.
Andreas Schwarzkopf
Published: 1 July 2011
Dialyse aktuell, Volume 15, pp 332-339; https://doi.org/10.1055/s-0031-1286008

Abstract:
Infolge von Hygieneskandalen werden neue Verordnungen erlassen und Kontrollen verschärft. Da ist ein Hygienemanagement obligat und schützt Patienten und Personal vor Infektionen. Das moderne Hygienemanagement beruht auf einer Risikoanalyse und -bewertung unter Berücksichtigung der besonderen Situation von Dialysepatienten. Hygienebeauftragte mit klar definierten Aufgaben helfen der Zentrumsleitung, einen Hygieneplan zu erstellen und den Erfolg der festgelegten Maßnahmen zu prüfen. Der Hygieneplan muss alle hygienerelevanten Tätigkeiten im Zentrum abbilden. Am Beispiel der Injektion wird die Risikoanalyse demonstriert und das Hygienemanagement dargestellt. As a consequence of hygiene scandals, new laws were established and more official checks were performed. A good hygiene management is obligate and will protect patients and personnel against infections. Modern hygiene management is the result of a risk assessment based on microbiological data and the risks of hemodialysis patients. Hygiene instructors chosen from the practioners may help the center leaders to establish standard operating procedures in hygiene and to check the results. These SOPs must reflect all relevant measures in hemodialysis centre. Demonstrated by injection, risk analysis and hygiene management are shown.
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