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Jens Ivo Engels, Volker Köhler
Neue Politische Literatur, Volume 2017, pp 197-198; https://doi.org/10.3726/npl2017-2_197

Abstract:
Mit dem vorliegenden Heft 2/2017 geht für die ,,Neue Politische Literatur“ eine Phase personeller Wechsel zu Ende. Insbesondere der Tod unseres langjährigen Herausgebers Karl Dietrich Bracher hinterließ eine Lücke im Kreise der Herausgeber, die zu schließen unmöglich ist. Emanuel Richter wusste davon mit eindrücklichen Worten in seinem Nachruf in Heft 3/2016 zu berichten.
Stefan Jordan, Ulrike Jureit, Philipp Lenhard, Christina Dongowski, Theo Jung, Christian Koller, Silke Vetter-Schultheiß, Franziska Torma, Pascal Eitler, Jost Dülffer, et al.
Neue Politische Literatur, Volume 2017, pp 305-396; https://doi.org/10.3726/npl2017-2_305

Sebastian Böck
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 261-281; https://doi.org/10.3726/92157_261

Abstract:
Bei literaturmusealen Präsentationen handelt es sich um komplexe Raummedien, um ,Schauplätze‘ von Kommunikationsprozessen, welche eingehenderer Beschreibung bedürfen. Am Beispiel der neuen Dauerausstellung des Literaturmuseums der Moderne verhandelt der Beitrag die Ausstellung als Medium der Literatur und unterzieht sie als solches einer zweifach gedoppelten Lektüre: Dabei zerfällt der Ausstellungsraum analytisch in einen Sinn- und einen Sinnesraum sowie – unter den Effekten der Digitalisierung auf die Expositionspraxis – in einen musealen und einen digitalen Raum. Inwiefern diese Dimensionen einander überlagern bzw. durchwirken, wird mithilfe eines Instrumentariums aus dem sich seit einigen Jahren konturierenden Feld der Museumsanalyse untersucht.
Matthias Beilein, Claudia Stockinger
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 233-238; https://doi.org/10.3726/92157_233

Elisabeth Böker, Nicole Gabriel, Lena Lang
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 282-299; https://doi.org/10.3726/92157_282

Abstract:
Harry Potter ist ein globales Medienphänomen und deshalb bestens dafür geeignet, der Frage nachzugehen, wie sich (digitale) Literaturvermittlung gestalten kann. Für die Beantwortung betrachten wir drei unterschiedliche Ausprägungen der Vermittlung: erstens kulturspezifische Vermittlungshandlungen der Verlage, zweitens digitale Vermittlungshandlungen der Autorin J. K. Rowling und drittens die verschiedenen medialen Realisierungsprozesse beim Ausbau einer transmedialen Welt um die Harry Potter-Serie.
Friederike Schruhl
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 239-260; https://doi.org/10.3726/92157_239

Abstract:
Vor dem Hintergrund der zahlreichen Diskussionen um die Bedeutung der Digitalisierung für die Geisteswissenschaften und die Anschlussfähigkeit der Digital Humanities plädiert der vorliegende Aufsatz für eine praxeologische Perspektive auf geisteswissenschaftliche Wissensproduktionen. Am Beispiel der Literaturwissenschaft werden zunächst zentrale epistemische Praktiken und ihre Implikationen identifiziert, um von hier aus beschreiben zu können, wie sich Arbeitsweisen und Darstellungsformen der Digital Humanities zum literaturwissenschaftlichen Praxisgefüge verhalten.
Mathias Mayer
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 528-541; https://doi.org/10.3726/92158_528

Abstract:
Matthias Grünewalds Hauptwerk, Der Isenheimer Altar (1512/1516), gilt als ein Schlüsselwerk der Kunst zwischen Spätgotik und Renaissance. Erst im späten 19. Jahrhundert setzt eine, zunächst kritische, Wahrnehmung ein. Das Versagen einer bloß ästhetischen Sichtweise bekräftigt sich durch theologisch-existentialistische, dann durch literarisch-ethische Lektüren.
Julian Ingelmann, Kai Matuszkiewicz
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 300-315; https://doi.org/10.3726/92157_300

Abstract:
Der digitale Wandel erweitert den Kreis potenzieller Akteure im literarischen Feld und bringt neue (potenziell literarische) digitale Medien mit sich. Hieraus resultiert für die Literaturwissenschaft die Herausforderung, gängige Konzepte von Autorschaft und Literatur zu hinterfragen. Das wird zum einen beim Blick auf digitale Schreibforen deutlich, auf denen sich Laienautoren versammeln, die nicht durch traditionelle Institutionen des Literaturbetriebs konsekriert sind und die sich in eigenen literarischen Mikrofeldern organisieren. Zum anderen zeigen digitale Spiele, dass das Textparadigma bei der Analyse digitaler Medien wenig hilfreich ist und dass es zielführend sein kann, statt ontologischen eher ästhetisch ausgerichtete Fragen zu stellen.
Constanze Baum
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 316-328; https://doi.org/10.3726/92157_316

Abstract:
Dieser Beitrag widmet sich dem digitalen Wandel in Bezug auf die Geisteswissenschaften unter besonderer Berücksichtigung der Literaturwissenschaft. Er diskutiert die Eckpunkte der Entwicklungen digitaler Verfahren und die Rolle der digitalen Infrastruktur für die Fachkultur im Kontext einer ,Offenen Wissenschaft‘. Schließlich wird auf die Möglichkeiten digitaler Literaturwissenschaft eingegangen.
Jörg Döring, Johannes Passmann
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 329-347; https://doi.org/10.3726/92157_329

Abstract:
Der Beitrag untersucht die Praxisform der öffentlichen Lyriklesung am Beispiel des YouTube-Videos einer Lesung von Clemens J. Setz im Grazer Literaturhaus 2014. Dabei wird das Video sowohl als Dokument einer ereignisförmigen Vergemeinschaftung von Autor mit seinen Zuhörern verstanden als auch als Teil einer Online-Praktik im literarischen Feld der Gegenwart. Als Aufzeichnung einer OfflinePraktik dokumentiert das Video eine für zeitgenössische Lyriklesungen charakteristische Sprechszene: den Verbund von Werkvortrag mit performativem Epitext. Als Objekt einer Online-Praktik auf großen Internetplattformen zeigt das Beispiel, wie selbst noch die suchmaschinenoptimierte Formatierung – die vielleicht allerjüngste Form des Epitextes – zum Teil der hier analysierten Sprechszene wird.
Alexander Košenina
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 491-509; https://doi.org/10.3726/92158_491

Abstract:
Statt den alten Topos vom Wahn als Quelle der Kunst erneut aufzurufen, wird in dem Beitrag der umgekehrte Fall psychischer Ausnahmezustände als Folge von Bildbetrachtungen untersucht. Die fünf ausgewählten Beispiele sind motivisch eng miteinander verflochten, in allen Fällen vermischen sich in der Rezeption (quasi-)religiöse Hingabe mit erotischer Ekstase oder umgekehrt mit sinnesfeindlichen Gewissensqualen. Goethes Gretchen büßt vor einer Mater dolorosa, Kleists Elvira zelebriert eine heimliche Liebe mit dem Porträt Colinos, Thomas Manns eifernder Hieronymus bekämpft eine anzüglich erscheinende Madonnendarstellung, Heyms Dieb liebt, hasst, schändet und zerstört das Gemälde der Mona Lisa, und Schnitzlers Leonhard und Pauline geraten durch Imitation einer Bildhandlung imaginär oder tagtraumartig in die Zeit der Renaissance. Es kommt zu literarisch protokollierten Formen von Distanzverlust, Ich-Dissoziation, Gewaltphantasie oder Vision.
Cord-Friedrich Berghahn
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 586-590; https://doi.org/10.3726/92158_586

Mark-Georg Dehrmann
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 591-598; https://doi.org/10.3726/92158_591

Constanze Baum
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 510-527; https://doi.org/10.3726/92158_510

Abstract:
Der Aufsatz nähert sich über das berühmte Gemälde Himmlische und Irdische Liebe der Frage, welche Bedeutung Tizians Werke für die Literatur der Jahrhundertwende haben. An drei exemplarischen Beispielen von Paul Heyse, C. F. Meyer und Frank Wedekind wird vorgeführt, wie unterschiedlich das altmeisterliche Bild als Bedeutungsträger für den jeweiligen Text zwischen Begierde und Brechung fungiert.
Constanze Baum, Alexander Košenina
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 451-453; https://doi.org/10.3726/92158_451

Abstract:
,,Ein großes bedeutendes Bild halten wir nur dann aus, wenn wir es zur Karikatur gemacht haben […].“ So sieht es Reger, der Protagonist in Thomas Bernhards 1985 erschienenem Roman Alte Meister, während er seine Tage auf der Bordone-Bank vor dem Bildnis des Weißbärtigen Mannes von Tintoretto im Kunsthistorischen Museum Wien fristet. In ironischgebrochener Haltung offeriert Bernhards Text damit eine Möglichkeit zur Betrachtung und Bewertung von Meisterwerken der Malerei in Literatur. 2011 reagiert der Karikaturist Nicolas Mahler auf Bernhards Abrechnung mit einer listig-witzigen Graphic Novel. Mahler antwortet sozusagen auf die vom Protagonisten Reger gesetzte Prämisse, indem er die Alten Meister – aber auch deren Betrachter – tatsächlich in Karikaturen überführt und schafft damit eine Rezeption zweiter Ordnung.
Werner Busch
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 454-474; https://doi.org/10.3726/92158_454

Abstract:
In der Nachfolge von Jean Paul kreisen Klingemanns Nachtwachen von Bonaventura um Fragen von Zeit und Ewigkeit, von Tod und Auferstehung und um das Nichts. Jean Paul und Kingemann konzentrieren sich notwendigerweise als Prüfstein auf das Jüngste Gericht, seine Sinnfälligkeit und Wirkung. Die hier gestellte Frage lautet: Wie kann es sein, dass das Jüngste Gericht, über Jahrhunderte das wirkungsvollste Schreckbild der Kirche, im 18. Jahrhundert seine Geltungsmacht vor allem auch in der bildenden Kunst verliert, und welche Konsequenzen das für Klingemanns Darstellung in den Nachtwachen hat.
Hans-Ulrich Treichel
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 542-556; https://doi.org/10.3726/92158_542

Abstract:
Thomas Bernhards Verhältnis zur bildenden Kunst und zur Malerei ist insgesamt eher peripher. Eine Ausnahme scheint der Roman Alte Meister (1985) darzustellen, in dem Tintorettos Bildnis eines weißbärtigen Mannes eine Hauptrolle zukommt, versammeln sich doch die Protagonisten des Romans immer wieder um dieses Bild. Doch ist das Bild letztlich kein Gegenstand der Kunstbetrachtung oder gar der Bildanalyse. Der Blick der Betrachter geht vielmehr durch das Bild hindurch und in die eigene Lebensgeschichte hinein. Das Bild wird zum Medium der biographischen Selbstbetrachtung und zum affektiv genutzten Austragungsort des eigenen Weltverhältnisses.
Charlotte Kurbjuhn
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 557-578; https://doi.org/10.3726/92158_557

Abstract:
Thomas Kling formuliert in seinem Vortrag Zum Gemäldegedicht die These vom Ursprung der Namen für malerische und schriftliche Zeichen aus dem Bedeutungsfeld des Befleckten und Unreinen. Er sieht darin eine archaische Basis poetischer Abgrenzungsstrategien, die mit Soziolekten operieren. Dies entwickelt er an Stefan Georges Hexenreihen, vor dessen Hintergrund sich sein eigener Gedichtzyklus Die Hexen erschließt. Aufgebaut wie ein poetisches Triptychon zentriert sich dieser um ein Gedicht auf einen Holzschnitt von Hans Baldung Grien. Mit etymologischen Ambivalenzen, Effekten von Intermedialität und Polyphonie schafft Kling ,,Mehrfachbelichtungen“ der bildlichen Vorlage und seines eigenen Textes, den er als ,,Synchronisation“ von Bildquellen begreift.
Ethel Matala De Mazza, Joseph Vogl
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 579-585; https://doi.org/10.3726/92158_579

Monika Schmitz-Emans
Zeitschrift für Germanistik, Volume 27, pp 475-490; https://doi.org/10.3726/92158_475

Abstract:
Jean Pauls insgesamt begrenztes Interesse an der Kunstgeschichte beruhte insbesondere auf seiner Auseinandersetzung mit dem Vorstellungskreis um äußere, sichtbare und um innere Bilder (Visionen). Seine Geschichten über bildproduzierende Helden besitzen eine autoreflexive Dimension. Im letzten Roman – Der Komet – spielen Maler und Malstile sowie Alte Meister als Vorbilder eine zentrale Rolle. Der Roman bezieht sich intertextuell auf wichtige romantische Künstlererzählungen, erinnert aber zugleich an eine barocke Bildkomposition mit einer unkonventionellen Porträtszene: die Darstellung einer Gruppe von Malern, die Christus scheinbar oder tatsächlich porträtieren.
Hildegard Kernmayer, Barbara Von Reibnitz, Erhard Schütz
Zeitschrift für Germanistik, Volume 22, pp 494-508; https://doi.org/10.3726/92137_494

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